Der Morbus Ledderhose
Der Morbus Ledderhose, auch Ledderhose-Krankheit genannt, zählt wie der Morbus Dupuytren zu den Fibromatosen. Beim Morbus Ledderhose entstehen gutartige Knoten, seltener auch Stränge, an der Innenseite der Füße bzw. in der Fußsohle. Die Knoten sind anfangs meist schmerzfrei oder nur leicht schmerzhaft, wachsen jedoch und können dann zum Teil erhebliche Beschwerden beim Gehen verursachen, insbesondere, wenn zum Beispiel Schuhe mit hartem Fußbett getragen werden. Die Krankheit ist nach dem deutschen Chirurgen Georg Ledderhose benannt und tritt - aus unbekannten Gründen - weniger häufig als der Morbus Dupuytren auf, öfter aber in Verbindung mit der Dupuytrenschen Krankheit.
Unterschiede zwischen der Ledderhose- und der Dupuytren-Krankheit
Während beim Dupuytren die Kontraktur typisch ist (daher der Name Dupuytrensche Kontraktur), tritt bei der Ledderhose-Krankheit die Kontraktur der Zehen nur selten auf. Möglicherweise spielt hier die tägliche Bewegung unter Last eine Rolle oder die Zugkräfte an den Knoten sind in der Fußsohle geringer. Jedoch werden die Ledderhose-Knoten in der Fußsohle zum Teil sehr groß, deutlich größer als die Handknoten, und beeinträchtigen das Gehen schon aufgrund ihrer Größe. Hier ein Beispiel, das uns ein Patient zur Verfügung gestellt hat:

(Zur Verfügung gestellt von David Adams. Dieses Bild wurde vor einer Cryotherapie aufgenommen)
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Literatur zur Ledderhose-Krankheit
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11.05.2010
