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MD = Vitamin- und Mineralstoffmangelerkrankung ?
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08.08.16 16:02
Clevelander 
MD = Vitamin- und Mineralstoffmangelerkrankung ?

Bei mir wurde in der rechten Hand MD festgestellt, dabei waren zwei Stränge und diverse Knoten klar ertastbar. Das Greifen bereitete erste Probleme. Eine Krümmung der Finger war jedoch noch nicht vorhanden.

Eine ärztliche Therapie habe ich nicht in Erwägung gezogen, insbesondere keine Bestrahlung / OP. Es hat sich auch als die richtige Entscheidung herausgestellt. Heute (nach 1,5 Jahren) sind die Knoten zu 100% verschwunden und die Stränge zu 90-95%. Es gibt keinerlei Einschränkungen mehr.

Nach vielen Recherchen und Gesprächen mit alternativen Medizinern habe ich die Probleme durch eine Supplementierung mit Vitaminen und Mineralsstoffen in den Griff bekommen. Es handelt sich insbesondere um Vitamin D3 (hochdosiert, Blutspiegel dauerhaft bei ca. 90 ng/ml) in Verbindung mit Vitamin K2. Als Mineralstoffe sind zusätzlich Magnesium, Calcium und Bor notwendig. ggf. zusätzlich natürliches Vitamin C scheint wichtig zu sein.

Ich empfehle keine bestimmten Hersteller oder Einnahmemengen, jeder sollte sich selbst ausgiebig über jedes einzelne Vitamin / jeden einzelnen Mineralstoff im Internet informieren, mit Fachleuten sprechen, sich Bücher hierzu besorgen usw.

Meine persönlichen Einnahmemengen/Tag:
Vitamin D3 - 5.000 IE
Vitamin K - (als K-Komlex) - K1 1000 mcg - K2/4 1000 mcg - K/7 200 mcg
Vitamin C - 1.000 mg

Magnesium - ca. 300 mg
Calcium - 600 mg
Bor - 3 mg

Wichtig: es werden sonst keine weiteren Medikamente eingenommen / wichtig für evtl. Wechselwirkungen.

Wesentlich ist auch eine Ernährungsumstellung und gesunde Lebensweise. Man muss Geduld haben, die Besserung erfolgt langsam aber stetig.

Zuletzt bearbeitet am 08.08.16 16:05

09.08.16 20:33
Nephente 
Re: MD = Vitamin- und Mineralstoffmangelerkrankung ?

Freut mich das es bei dir geklappt hat, auch andere Fälle die es mit Schüssler Salz wegbekommen haben.
Ich hingegen habe alles ausprobiert, auch BOR, Magnesium, Vitamin E und D.
Entgiftung, Rohkostdiät usw.
Alles ohne Erfolg, vielleicht war oder bin ich nicht konsequent genug oder es ist vielleicht mittlerweile auch der fehlende Glaube an eine Heilung dieser Krankheit.
Schwierig den Glauben zu wahren wenn etwas 20 Jahre lang schlechter wird, dann glaubt man nicht mehr das es innerhalb weniger Wochen oder Monate wieder heilt.

Aber weniger von mir, wie gesagt es freut mich das du wieder gesund bist bzw deine Stränge und Knoten weggegangen sind.
Das würde ich mehreren Menschen wünschen und vor allem danke das du deine Erfahrung mit uns teilst.

Lieben Gruß
Martin

10.08.16 09:46
wach 

Administrator

Re: MD = Vitamin- und Mineralstoffmangelerkrankung ?

Hallo Martin,
dass die Mineralien. Nahrungsergänzungen, Rohkost etc. bei Dir nicht geholfen haben, ist nicht Deine Schuld, sondern normal. Das hilft den meisten Patienten nicht
http://www.dupuytren-online.de/dupuytren_entwicklung.html (am Seitenende zu Diäten) und http://www.dupuytren-online.de/dupuytren...ht_wirksam.html (zu Vitaminen etc.).

Trotzdem gibt es immer wieder jemanden, bei dem das eine oder andere geholfen hat. Das ist gut und war sicher auch so, aber die Methoden sind leider nur selten auf andere übertragbar. Trotzdem ist es interessant die Berichte zu lesen und im Forum zu haben, weil sie vielleicht ja doch mal jemandem nützen oder sich so möglicherweise auch mal eine öfter wirksame Behandlung findet. Ein Beispiel dafür ist vielleicht die tägliche Massage, die wohl öfter gut tut, oder das regelmässige Tragen einer Nachtschiene.

Prinzipiell sollte man aber nicht vergessen, dass die Dupuytren-Krankheit eine erbliche Krankheit ist, und deshalb alle derzeitigen Behandlungen nur Symptome (Knoten, Stränge, gekrümmte Finger) behandeln können, nicht die Krankheit selbst. Aber die Symptome in den Griff zu bekommen ist ja auch schon was.

Wolfgang

Nephente:
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Ich hingegen habe alles ausprobiert, auch BOR, Magnesium, Vitamin E und D.
Entgiftung, Rohkostdiät usw.
Alles ohne Erfolg, vielleicht war oder bin ich nicht konsequent genug oder es ist vielleicht mittlerweile auch der fehlende Glaube an eine Heilung dieser Krankheit.
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Martin

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