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ML-OP´s und ihre Spätfolgen
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22.11.11 13:42
strassi 

ML-OP´s und ihre Spätfolgen

Hallo Alle,

mittlerweile habe ich meine ML-Knoten im re.Fuß erfolgreich behandeln lassen.
Nach einer 4. OP sin nur noch Narben und keine Knoten mehr zu spüren.soweit so gut.ABER
Nun verformt sich mein Fuß-Gr.Zehe wird krumm,kleinere Zehen verkrallern sich .
Nun meine Frage .
Sind es wirklich die Narben die das bewirken oder kann es auch was ganz Anderes sein ?
Habe am 6.12. einen Termin beim Spezialisten ,wegen ML-Knoten links , soll laut meinem hiesigen Chirurg(der sich daran nicht vergreift)den re. Fuß auch noch mit vorzeigen ,bin da aber bisschen skeptisch,da er von einem Durchtrennen der Sehnen sprach?
Es muss da doch noch was Anderes geben ?es gib doch immer Allternativen ,ODER?
Ich bin ja eigentich immer ein Optimist ,aber so habe ich mir das auch nicht vorgestellt?
Habe nun Erfahrungen mit ML-OP`s,aber nun komme ich mit den Langzeit-Auswirkungen nicht ganz zurecht?
Würde mich über andere Erfahrungen gern austauschen!

Mfg Strassi

22.11.11 14:25
Fiona 
Re: ML-OP´s und ihre Spätfolgen

Hallo Strassi,
Chirurgen kennen/können ja nichts anderes als Schnippeln.
Aber es gibt eine Alternative: Geh doch mal zu einem Strahlentherapeuten. Ich hab mir meinen Knoten am Fuß bestrahlen lassen und seitdem Ruhe. Das heißt, der Knoten ist kleiner geworden, kaum mehr spürbar und seit einem Jahr auch nicht wieder gewachsen.
Wegen deinem großen Zehen kann ich dir eigentlich keinen Tipp geben: Aber falls der sich richtig krümmt wie ein Dupuytren-Finger, kannst du ihn vielleicht auch wie einen Dupuytren-Finger behandeln lassen: mit einer Nadelfasziotomie (Näheres findest du unter dem Stichwort "Behandlung"). Für Zehen wäre das wahrscheinlich ein ziemliches Novum. Aber einer muss ja den Anfang machen. (Voraussetzung ist natürlich, dass die Ursache für die Krümmung tatsächlich Ledderhose ist und nicht dein Narbenteppich). Die anderen Tipps kennst du wahrscheinlich schon: http://www.dupuytren-online.de/ledderhose_therapien.html.
Halt uns hier im Forum auf dem Laufenden!
Alles Gute
Fiona

08.12.11 10:57
strassi 

Re: ML-OP´s und ihre Spätfolgen

Hallo Fiona und alle Mitinteressierten,

ich war gestern beim Orthopäden, der mir von meinem Chirurgen empfohlen wurde.Ich vertraue ihm ,er hat mir schon mal geholfen.Nun , er hat sich erstmal viel Zeit für mich genommen und er hat mir all meine Fragen ganz gut beantworten können. Aber ich werde ihn ja auch nicht wiedersprechen,denn er muss es ja wissen, er ist der Spezialist und ich der Laie.
Die Bestrahlungstherapie hat er mir erstmal nicht empfohlen ,da sie das umliegende Gewebe tiefgründig mit beschädigt
und außerdem habe ich ja mit den OP`s am rechten Fuß ja die ML Knoten wegbekommen.
Diese Knoten liegen ja auch in einer Hohlkehle im Fuß,dadurch das sie an der Faszie fest sitzen verkürzen sie sie und bei Belastung des Fußes geben sie schon böse Signale ab und im Moment wächst neben der einen Anreihung von Knoten schon wieder eine neue "Kette".
Er hat es mir aufgemalt,die wollen jetzt nicht die ganze Fastzie freischneiden ,denn nur 3-4 cm und den Rest irgendwie so rausholen.
Naja jedenfalls gabs am Ende noch den OP-Termin---OHWEH den 28.02.2012 das ist noch lang hin und bis dahin heißt es eben Zähnezammbeißen und durch

Und nun Frohe Weinachten und Guten Rutsch

HG Strassi

08.12.11 16:46
Haber23 
Re: ML-OP´s und ihre Spätfolgen

Hallo,

Orthopäden und Chirurgen werden vermutlich kaum zur Bestrahlung raten - die können damit nichts anfangen. Schon mal gefragt, ob er Bestrahlung grundsätzlich ablehnt oder warum im vorliegenden Fall?

Ich hatte eine Bestrahlung an beiden Füßen und beiden Händen. Ein paar Wochen trockene teils splissige Haut, mittlerweile brauch ich keine Hautchreme mehr. Dafür ist das Knotenwachstum gestoppt und zumindest an einem der Füße ist der Knoten definitiv kleiner (vor allem flacher) geworden.

Wenn man im Internet herumliest, nicht nur hier im Forum, gibt es viele Hinweise auf den Nutzen und kaum welche auf Schaden der Bestrahlung. Hier und da hab ich mal gelesen, dass man mach einer OP keine Bestrahlung mehr durchführe. Ohne Begründung.

Ich würde an Ihrer Stelle zumindest mal eine zweite Arztmeinung einholen, bevor ich auf die 2. Schnippelei setze. Es gibt viele Belege, dass die Schnippelei das Knotenwachstum anregt. Sieht fast so aus, als wäre die Krankheit ein Defekt im Gewebereperaturprozess selbst.

Oder machen Sie gleich einen Termin beim Strahlentherapeut. Ich hatte Dr. Herkströtter in Frankfurt/Bad Homburg und fühlte mich gut beraten.

Grüße

Zuletzt bearbeitet am 08.12.11 16:48

08.12.11 17:04
siggi 
Re: ML-OP´s und ihre Spätfolgen

Hallo,
ich weiß gar nicht warum alle immer so große Angst vor der Bestrahlung haben. Wie ich hier im Forum ja schon berichtet habe, hab ich nur gute Erfahrungen gemacht. Für mich war ausschlaggebend, dass ich nicht nach einer OP wochenlang krankgeschrieben bin. Deshalb habe ich als erstes die Bestrahlung gewählt und auch sehr guten Erfolg gehabt. Prof. Seegenschmiedt hat mir auch die Angst vor der Bestrahlung genommen und ich hatte keinerlei Nebenbeschwerden außer trockener Haut. Und jetzt 1 Jahr nach der Bestrahlung ist noch immer alles gut.
Nur als letztes Mittel hätte ich mich operieren lassen. Dieses mußte ich bis heute zum Glück noch nicht.
Gruß

08.12.11 19:03
Haber23 
Re: ML-OP´s und ihre Spätfolgen

Die Angst vor Strahlen hat vielleicht was mit Angst vor Atomstrahlen und Gegnerschaft gegen Atomkraft zu tun? Ich bin auch Atomkraftgegner und hab mich trotzdem bestrahlen lassen. Man wägt Risiken ab. Die Schnippelei hat nach allem was man hier und anderswo liest ein ganz erhebliches Risiko um die 50%, dass das zurückkommt und vielleicht sogar schlimmer wird. Von negativen Folgen Bestrahlung wird nichts berichtet. Und das liegt sicher nicht daran, dass die Bestrahlten einen schnellen oder langsamen Tod gestorben sind.

Zuletzt bearbeitet am 08.12.11 19:04

12.12.11 01:08
schiks 

Moderator

Re: ML-OP´s und ihre Spätfolgen

Hallo Strassi,


wenn ich dich richtig verstanden habe hattet du 4 Operationen am rechten Fuss. Hattest du 3 mal ein neues Knotenwachstum rechts?
Dann spricht alles darfür das der Chirurg immer nur ein kleines bischen weggeschnitten hat und nicht die Fascie (Sehnenplatte) komplett entfernt hat.

Der Arzt muss gute Gründe für dieses Vorgehen haben denn es ist bekannt das bei einer Teilentfernung der Fascie die Rückfallgefahr sehr gross ist.

Es liesst sich jetzt so das du den linken fuss auf der gleichen Art und weise operieren lassen willst (vom gleichen Arzt) und das deine Beschwerden auch stark sind so das du es möglichst schnell hinter dir bringen willst.

Wenn die Operation nicht aufschiebbar ist hole eine zweite Meinung von einem Fusschirurg ein. Adressen findet du hier http://www.gesellschaft-fuer-fusschirurg...arzt-suche.html.
Operationen bei Ledderhose werden selten gemacht. Man schätzt das in eine Stadt wie München ca. 14 Operationen jährlich gemacht werden. Daher ist es wichtig einen Spezialisten zu finden.


Solltest du die OP noch um ein Jahr herausschieben können ziehe eine Bestrahlung in Betracht. Jede Strahlenklinik und Praxis macht das.
Sicher wird das Gewebe dabei geschädigt - das ist auch beabsichtigt, die Knoten sollen ja geschädigt werden - aber das gesunde Gewebe erholt sich nach einer Zeit wieder. Die Strahlendosis ist deutlich niedriger als bei eine Krebstherapie.

Häufig haben Patienten auch Angst vor Krebs. Bekanntlicherweise können Strahlen auch Krebs erzeugen. Dieses Risiko wird mit höchstens 2% angegeben. Jeder gesunde Mensch hat schon ein Krebrisiko von wenigsten 25%.
Also würde durch eine Strahlentherapie das Krebsrisiko von 25 auf 27% erhöht.

Zu den Zehenveränderungen an deinem rechten Fuss.
Was die Ursachen sind kann nur der untersuchenden Spezialist feststellen. Patienten mit Ledderhose haben häufig noch andere Fusserkrankungen wie Spreizfuss (Ein Spreizfuss kann auch Zehenfehlstellungen nach sich ziehen).

Solltest du den OP Termin Anfang nächsten Jahres wahrnehmen wünsche ich dir viel Erfolg.

schiks

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