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Probleme mit dem Arbeitgeber
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18.08.09 10:30
caramba 
Probleme mit dem Arbeitgeber

Ich wusste leider nicht wohin, mit diesem Thema.
Ich war ja längere Zeit wegen und nach der OP und den Problemen danach krankgeschrieben, insgesamt 8 Wochen wegen der Dupy OP, wobei nach 6 Wochen ja die Krankenkasse einspringt. Ich habe dann also 2 Wochen lang Krankengeld bekommen.
Als es alles nicht so lief und ja nicht besser wurde, und ich den doc gewechselt habe, bekam ich bei der Krankschreibung wohl eine andere Kennziffer. habe die Bescheinigung auch an alle geschickt.
Jetzt arbeite ich seit einigen Tagen wieder.
Ab sofort habe ich nun Attestpflicht bei jedem Krankentag. Kann ich mit leben, da ich nie wegen 0 Bock fehle. Muss dazu sagen, bin seit 9 Jahren in der firma und hatte vorher in der ganzen Zeit zusammengerechnet ca. 4 Wochen Kranktage.
Obwohl meine Hand eingeschränkt funtioniert, habe ich jetzt beschlossen zu arbeiten, da ich sonst verrückt werde.
Nun komme ich gestern nach Hause und habe einen Brief von der Krankenkasse, dass mein Arbeitgeber mich zum Amtsartzt schicken möchte, da man nicht glaubt, dass ich wirklich erkrankt sei.. ich rief die Kasse an, die mir sagte, ich könne beruhigt dahingehen, denn anhand der Diagnosen sähe man ja, dass es im Block bei den 8 Wochen eine durchaus übliche Krankenzeit sei ind an der Kennziffer der Krankschreibung danach so was ähnliches wie Folgeschaden...oder Komplikation. Normalerweise, sagte mir die Frau, bewegt die Kasse sowas, aber Arbeitgeber können das anregen.

Nun werde ich zu dem Termin gehen. Bin aber ab heute wieder krankgeschrieben, da ich mich so aufgeregt habe...
die krankenkasse vermutete, dass die Firma das Gehalt sparen wollte, da ich ja nur 6 wochen Geld bekomme, aber bei einer anderen Kennziffer weiterhin die Firma zuständig sei..und nicht die Kasse. Die sind natürlich froh über die andere Diagnose...müssen dann ja nicht zahlen..

Nun möchte ich gerne wissen: wie sehen Eure Erfahrungen mit Arbeitgebern aus???
Ich bin ja nicht aus Jux und Dollerei zu Hause gewesen, schon die etlichen Besuche beim Arzt, KG und Psysiotherapie nahmen soviel zeit in Anspruch, dass ich gar nicht hätte arbeiten können...

Wie lange wart ihr krank?? Bei einem normalen Verlauf???
ich arbeite zwar nur im Büo aber mir fehlen die steife finger beim Tippen ganz schön..
Danke

26.08.09 18:22
Harald-Ernst

nicht registriert

Re: Probleme mit dem Arbeitgeber

Hallo Caramba....also ich mit dieser Krankheit seit 10 Jahren behaftet, und war jetzt heuer nach der letzten OP geschlagene 11 Wochen daheim. Also sieben Wochen auf gelben Zettel, und dann gleich 4 Wochen Urlaub. Ich muss sagen, die ganzen Jahre über hat mich mein Arbeitgeber in dieser Sache voll unterstützt. Habe natürlich das Glück, das ich bei einem großen Automobilbauer arbeiten darf. Da mein Ring und Zeigefinger der rechten hand nun auf zwanzig Grad eingesteift wurden, und ich meine Tätigkeit als Staplerfahrer vom Werksarzt nicht mehr ausüben darf, werde ich ab Herbst, wenn dann die linke Batsche drann war, eine Umschulung machen, damit ich sdann einen Bürojob bekomme. Mein Arbeitgeber hat mir zugesichert, das ich 8 Wochen bezahlten Bildungsurlaub in Anspruch nehmen kann, was doch sehr entgegenkommen ist!!! Muß dazu sagen, das ich 30 Prozent Behinderung bekommen habe, und gleichgestellt bin. Der Antrag auf min. 50 Prozent iat am laufen.
Gruß Harry

27.08.09 08:41
caramba 
Re: Probleme mit dem Arbeitgeber

Hallo Harry, danke für die Antwort, das hört sich für Dich ja gut an..ich bin ja schon im Büro, tippe aber natürlich viel langsamer als 10 Fingertipper als vorher...aussderm wird mir die Handkante dick u nd taub wenn ich viel schreibe...
Ich wollt auch Urlaub hintendran, hat man mir abgeschlagen. Bis heute- August Ende hatte ich von meinen 6 Wochen nur 6 Tage, habe also noch 24 Tage über...die will man mir nie geben, jetzt soll ich 2 Wochen mitte Noviember und 2 Wochen Mitte Dezember machen, womit ich nichts anfangen kann..was soll ich da zuhause...
Aber ich freue mich, dass Du so viel Glück hast. Das gibts heute ja kaum noch.
Ich möchte natürlich keinen Behinderungsgrad haben, sondern meine Finger wieder voll einsetzen können, schon wegen meiner Hobbies..
daher werde ich jetzt wieder eine Krankschreibung bekommen, damit ich in Ruhe und nicht unter Hetze immer nach der Arbeit alles erledigen kann.
Danke für die Antwort
LG

27.11.09 16:05
Dreamgirl 
Re: Probleme mit dem Arbeitgeber

@ Caramba
Kann auch bestätigen, dass Arbeitgeber genau so reagieren, wie von Dir beschrieben.
Meine Vorgesetzte bei der DT AG hatte nicht die blasseste Ahnung von springenden/schnellenden Fingern. Die OP wurde belächelt und es stand die Frage im Raum, warum ich mich ausgerechnet zum damaligen Zeitpunkt operieren lassen wollte. Dabei habe ich von bisher 9 springenden Fingern, nur 2 Finger wirklich operieren lassen. Die anderen Finger haben sich durch Warmwassergymnastik mit einem Tennisball immer wieder "beruhigt".
Das eigentliche Problem ist, dass die Krankheit weitgehend unbekannt ist, leider auch bei einigen normalen Hausärzten. Habe wegen der Fehldiagnose meiner ehem. Hausärztin in dieser MD-Sache die Hausärztin gewechselt. Die wollte mir weismachen, dass man bei der Erkrankung an MD keine Knoten in der Hand hat, sondern lediglich eine Verdickung der Sehne. Meine jetzige Hausärztin tippte beim Abtasten der Handinnenfläche auf "Rheumaknoten" Selbst mein Orthopäde ließ mich beide Hände in Salzwasser baden, damit die Entzündung rausgeht. Auf MD war der auch nicht gekommen. Er hielt meine Beschwerden für die Nachfolgeerscheinungen der letzten OP an einem Finger. Abtasten wollte er die Hände auch nicht, denn eigentlich hatte er schon Feierabend.

Wie soll man da erst bei seinem Arbeitgeber auf Verständnis hoffen?



27.11.09 18:16
stefan19652 

Re: Probleme mit dem Arbeitgeber

Zitieren:
@ Caramba
Kann auch bestätigen, dass Arbeitgeber genau so reagieren, wie von Dir beschrieben.
Meine Vorgesetzte bei der DT AG hatte nicht die blasseste Ahnung von springenden/schnellenden Fingern. Die OP wurde belächelt und es stand die Frage im Raum, warum ich mich ausgerechnet zum damaligen Zeitpunkt operieren lassen wollte. Dabei habe ich von bisher 9 springenden Fingern, nur 2 Finger wirklich operieren lassen. Die anderen Finger haben sich durch Warmwassergymnastik mit einem Tennisball immer wieder "beruhigt".
Das eigentliche Problem ist, dass die Krankheit weitgehend unbekannt ist, leider auch bei einigen normalen Hausärzten. Habe wegen der Fehldiagnose meiner ehem. Hausärztin in dieser MD-Sache die Hausärztin gewechselt. Die wollte mir weismachen, dass man bei der Erkrankung an MD keine Knoten in der Hand hat, sondern lediglich eine Verdickung der Sehne. Meine jetzige Hausärztin tippte beim Abtasten der Handinnenfläche auf "Rheumaknoten" Selbst mein Orthopäde ließ mich beide Hände in Salzwasser baden, damit die Entzündung rausgeht. Auf MD war der auch nicht gekommen. Er hielt meine Beschwerden für die Nachfolgeerscheinungen der letzten OP an einem Finger. Abtasten wollte er die Hände auch nicht, denn eigentlich hatte er schon Feierabend.

Wie soll man da erst bei seinem Arbeitgeber auf Verständnis hoffen?


ich habe auf meiner seite www.dupuytrensche-kontraktur.de unter menüpunkt "fotoreihe" wieder fast alle meine opees an fotos. Die könnt ihr den ungläubigen dann zeigen, was so geschehen kann. im allg wendet sich die ansicht nach dem anschauen der fotos. hat wohl was mit schocktherapie zu tun :-))

vg S.

25.01.10 17:51
Hugo187 
Re: Probleme mit dem Arbeitgeber

Hallo,bin neu im Forum,stelle mich erstmal vor. Bin 43 Jahre alt und seit nunmehr 3 Jahren weiß ich,daß ich an beiden Händen an dupuytren erkrankt bin. Seit gut 3/4 Jahr auch am linken Zeigefinger und es beginnt jetzt auch am rechten. Weiter auch Karpaltunnel Syndrom beide Arme. Da ich im Baugewerbe arbeite & sehe,daß man manchmal nicht mal seinen Kaffee vernünftig trinken kann,weil die Tasse irgendwann auf dem Tisch oder Boden landet,weiß ich nicht,wie das auf Dauer weiter gehen soll & wohin der weg geht. Hat jemand von euch einen Rat?

25.01.10 18:31
Harald.Ernst 

Moderator

Re: Probleme mit dem Arbeitgeber

Zitat:



Hallo,bin neu im Forum,stelle mich erstmal vor. Bin 43 Jahre alt und seit nunmehr 3 Jahren weiß ich,daß ich an beiden Händen an dupuytren erkrankt bin. Seit gut 3/4 Jahr auch am linken Zeigefinger und es beginnt jetzt auch am rechten. Weiter auch Karpaltunnel Syndrom beide Arme. Da ich im Baugewerbe arbeite & sehe,daß man manchmal nicht mal seinen Kaffee vernünftig trinken kann,weil die Tasse irgendwann auf dem Tisch oder Boden landet,weiß ich nicht,wie das auf Dauer weiter gehen soll & wohin der weg geht. Hat jemand von euch einen Rat?



Hallo zurück...erstmal danke für deine Zeilen. In Anbedracht dieser Krankheit solltest du nicht den Kopf in den Sand stecken. Ich kann natürlich nicht wissen, wie ausgeprägt dein Dupuytren ist.Aber wenn es noch im Anfangsstadium ist, dh. deine Finger sind nur leicht gekrümmt, oder du hast ne leichte Hohlhand, werden hier im Forum alternative Methoden beschrieben, die das Manko zumindestens etwas aufhalten können.
Probleme mit dem Arbeitgeber kann ich persönlich nicht bestätigen....ich hab wohl riesen Glück....habe aber leider schon gehört, und gelesen, das es durchaus Arbeitgeber gibt, die der Krankheit sehr skeptisch gegenüber stehen.
Wie gesagt, wenn du es für richtig hältst, dann beschreibe deine Beeinträchtigung etwas genauer, und so können andere Leser dir vieleicht wertvolle Tips im Umgang damit geben. Alles kann....nichts muß!!
In diesen Sinne!
alles gute Harald Ernst

25.01.10 18:57
stefan19652 

Re: Probleme mit dem Arbeitgeber

Zitieren:
Hallo,bin neu im Forum,stelle mich erstmal vor. Bin 43 Jahre alt und seit nunmehr 3 Jahren weiß ich,daß ich an beiden Händen an dupuytren erkrankt bin. Seit gut 3/4 Jahr auch am linken Zeigefinger und es beginnt jetzt auch am rechten. Weiter auch Karpaltunnel Syndrom beide Arme. Da ich im Baugewerbe arbeite & sehe,daß man manchmal nicht mal seinen Kaffee vernünftig trinken kann,weil die Tasse irgendwann auf dem Tisch oder Boden landet,weiß ich nicht,wie das auf Dauer weiter gehen soll & wohin der weg geht. Hat jemand von euch einen Rat?

Hi Hugo, ich will da mal nix beschönigen. Wenn du es auch an beiden zeigefingern bekommst, solltest du sehr bedacht vorgehen. Wie sieht es mit deinen kleinen fingern aus? Könntest du mal fotos senden, auf denen die krümmung zu sehen ist?
Wo wohnst du? Wäre interessant für eine gute arztadresse um das mal ganz genau zu beäugen. Niemand fährt ja gern 100erte vopn kilometern zur untersuchung! gell... :-)

vg Stefan

25.01.10 19:05
Hugo187 
Re: Probleme mit dem Arbeitgeber

Hallo,Harald,Ernst,Dank erst mal für die ermunternden worte.Am "Bau" hat man es leider nur noch mit Raubrittern zu tun.Kein Verständnis,keine Gnade,ständig auf der suche nach einer neuen fetten weide die abgegrast gehört,Kühe stehen regional & saisonal ausreichend zur freien verfügung & können hinterher kostenlos abgegeben werden. Wer nicht spurt landet gleich im Schlachthaus.Das ist wie in einer Schlangengrube & man kommt da einfach nicht raus & dann noch diese sichtbare Strafe, man kann die Hände ja nicht verstecken.

25.01.10 19:12
Harald.Ernst 

Moderator

Re: Probleme mit dem Arbeitgeber

Du klingst ja echt " Deprie" Ich hatte es geschrieben.Steckt den Kopf nicht in den Sand!!!! Ich geb Stefan da voll recht...wenn du Hilfe brauchst und auch möchtest, dann schreib ein wenig mehr über dein Krankheitsbild, oder schicke Bilder!! Jeder Leser hier im Forum ist dankbar, und wird dir auf die eine oder andere Art und Weise helfen können oder wollen!!
Kopf hoch. auch wenns beschi......ist!
gruß Harald

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