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Mehrmalige Bestrahlung eines Knotens?
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15.12.16 19:19
Carls 
15.12.16 19:19
Carls 
Re: Mehrmalige Bestrahlung eines Knotens?

Ganz einfach: Ich habe meine komplette Ausbildung in einer Universität inklusive Promotion und Habilitation durchlaufen: Promotion in der Nuklearmedizin, Orthopädie, Handchirurgie, rekonstruktive Chirurgie, plastische Chirurgie, chirurgische Intensivmedizin auf einer Schwerstverbrannten-Intensivstation, Habilitation in der Orthopädie (Ursprung der Handchirurgie vor rund 100 Jahren). Das über Jahrzehnte in der Medizinischen Hochschule Hannover.
Alternativ gibt es auch Orthopäden, die in einem 30 Betten Haus nur Hüftprothese, Knieprothese, Rückenschmerzen sehen.
Ich hoffe, das klärt die Frage nach den verschiedenen Skills von Orthopäden.
Patienten, die immer häufiger googeln, erstaunen mich, dass sie sich keine Informationen über den geplanten behandelnden Arzt aus dem Internet holen und später enttäuscht sind.

07.10.26 11:07
sheygetz 
07.10.26 11:07
sheygetz 
Sicherheitsabstand bei erneuter Bestrahlung eine Hand

Vor 10 Jahren wurde meine linke Hand mit 2 x 5 x 3 Gy bestrahlt wegen eines Knotens am kleinen Finger ohne Streckbehinderung. Ich habe in meinen Unterlagen noch die Skizze des zu bestrahlenden Areals von Dr Seegenschmidt. (An dieser wie auch an der 2012 bestrahlten rechten Hand hat die Radation zum Stillstand geführt.)
Seit Ende letzten Jahres tauchen nun am Daumengrundgelenk der gleichen Hand zwei Knoten auf. Auch hier noch keine Probleme bei der Streckung, aber durchaus beim Greifen (Kaffeemühle, Spaten, etc.). Ausweislich der Skizze liegen die beiden - gerade aktuell recht aktiven - Knoten mindestens einen Zentimeter vom Rand des 2016 bestrahlten Areals entfernt. Mit Hand und Skizze war ich nun beim Professor der Strahlenklinik, die damals die erste Bestrahlung durchgeführt hatte. Zu meinem Erstaunen lehnt er eine erneute Bestrahlung ab. Ich dürfe mir die Grenzen bestrahlter Areale nicht so trennscharf vorstellen. Insofern habe das Daumengrundgelenk auch 2016 sicherlich bereits Strahlen "abbekommen", deswegen rate er zur Vorsicht. Ich solle doch mal zum Handchirurgen gehen.
Ich erwähnte, dass ein Handchirurg in diesem Stadium sicherlich noch gar nichts unternehmen wollen würde. Ich erwähnte die Problematik der durch den Wundheilungsprozess der OP in vielen Fällen getriggerten Rezidive. Aber da stößt man dann auf das Problem, dass ich hier in einem anderen Faden bereits thematisiert habe: der Strahlentherapeut versteht viel von Strahlen, aber nicht unbedingt viel von den vielen von ihm bestrahlten Krankheiten - wie eben MD.

Gibt es zu dieser Sachlage andere Erfahrungen/ Meinungen?

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