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Operieren?
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09.07.05 17:52
wach 

Administrator

Operieren?

Ein Patient hat uns erzählt, dass er mit der Operation nicht zufrieden ist, weil Schmerzen an den Füßen weiter bestehen bzw. subjektiv sogar nach der Operation oder durch die Operation schlimmer sind als vorher. Vermutlich sind die unangenehmen Folgen einer OP - ähnlich wie bei der Hand - auch ein bißchen Glücksache. Anders als bei der Hand ist es beim Fuß aber schwieriger ihn über längere Zeit nur leicht zu belasten. Die 70 - 100 Kilo drücken halt ...

In einem Fall hat uns ein Arzt von positiven Erfahrungen mit einer Stoßwellenbehandlung bei Morbus Ledderhose berichtet. Die Schmerzen seien dadurch geringer und das Gehen wieder besser geworden. Statistisch auswertbare Ergebnisse liegen uns aber nicht vor.

12.07.05 15:27
chris 

Bestrahlung

Morbus Ledderhose kann man - wie auch M.Dupuytren - bestrahlen lassen.
Prof. Seegenschmiedt (Alfried Krupp KH/Essen) behandelt M.Ledderhose recht erfolgreich.
Da meine rechte Hand von M-Dup. betroffen ist, nehme ich an Prof.Seeg. Studie teil und bekomme morgen bereits meine 3. Bestrahlung (Stadium N).
Meine Erfahrungen stelle ich gern zur Verfügung.
In unserer Familie wurden viele an beiden Händen operiert. Deshalb hatte ich mich bereits im Anfangsstadium entschlossen, etwas zu unternehmen - und stieß auf diese Seite! Ganz toll! Hat mir sehr geholfen!
Herzlichst Chris

13.07.05 09:37
wach 

Administrator

Bestrahlung als Alternative

Schön, dass unsere Seite geholfen hat! Bitte weiter erzählen! Wir haben mit unserer Arbeit gerade erst angefangen und können Öffentlichkeitsarbeit sehr gut brauchen! Spenden natürlich auch ...

Danke auch für den Hinweis zu Strahlentherapie des Morbus Ledderhose. Auf unserer Seite über Strahlentherapie verweisen wir (vielleicht etwas versteckt) auf die entsprechende Arbeit von Seegenschmiedt und Atassi. Wir verfügen auch über einen Sonderdruck und können ihn gerne kopieren, man kann ihn aber auch direkt bei Prof. Seegenschmiedt anfordern.

Tatsächlich sieht es so aus als ob - zumindest im frühen Stadium - die Strahlenbehandlung derzeit die am vielversprechendste Therapie für Morbus Ledderhose ist.

Gute Besserung!

Wolfgang

13.07.05 12:01
chris 

Morbus Dupuytren

Danke lieber Wolfgang für die nette Antwort!
Komme gerade vom 3. Bestrahlungstermin...
Den Vordruck von Prof. Seegenschmiedt habe ich natürlich. Aber danke für den Hinweis!!!
Momentan habe ich das Gefühl, dass sich die Ringfingersehne verhärtet. Das habe angeblich nichts mit der Bestrahlung zu tun. Ich bin wirklich sehr gespannt, ob die noch kommenden vier Bestrahlungen ein Fortschreiten dieser unangenehmen Geschichte stoppen können.
Ganz liebe Grüße von
Chris
Über Erfahrungen anderer Patienten, die im Falle von Morbus Dup. bestrahlt wurden, wäre ich sehr dankbar. Die Ärzte sagen leider viel zu wenig dazu.

03.11.05 10:40
Heike

nicht registriert

Was kann ich tun??

Hallo,
ich habe sehr starke Schmerzen unterm linken Fuss.Nach einer Röntgenuntersuchung und einem MRT wurde nun eine Fibromatose der Plantarfaszie (Ledderhose-Kontraktur) diagnostiziert.Was kann ich TUn??Gegen die Schmerzen nehme ich 3x täglich eine Ibuprofen 800. Aber das ist auf die Zeit gesehen auch keine Lösung.Wäre dankbar über jede Information und Erfahrungsberichte.

26.11.05 11:28
wach 

Administrator

an Heike

Hallo Heike,

als Verein können wir nur informieren, nicht beraten. Folgendes ist meine private Meinung:
ich habe selbst noch keine Fußoperation gehabt (nur an der Hand), habe aber von vielen Leidensgenossen/innen gehört, dass man von einer Operation von Ledderhose möglichst absehen sollte.

Im Anfangsstadium hilft wohl die Röntgenbestrahlung, die aber auch u. U. Nebenwirkungen haben kann (wir beschreiben diese ja auf unserer Webseite).

Bei Schmerzen hilft möglicherweise die Cryotherapie. Diese wird gerade erst bei Ledderhose erprobt, da ist es Geschmacksache, ob man Pionier sein will. Außerdem weiß ich nur von Ärzten in den USA, die damit Erfahrung haben, obwohl es solche auch bei uns geben sollte.

In Hamburg bietet wohl auch jemand Lasertherapie an, aber ich weiß nicht, ob sie gegen Schmerzen hilft. Ich werde mal versuchen die Adresse rauszufinden.

Alles Gute!
Wolfgang

26.11.05 11:30
wach 

Administrator

Nachtrag an Heike

Wichtig sind natürlich auch gute Schuhe, aber das hast Du sicher schon selbst gemerkt.

In meinem vorherigen Beitrag kommt die OP vielleicht etwas zu schlecht weg. Es gibt auch zufriedene Patienten!

Wolfgang

20.03.06 16:40
Felix 

Hallo, bei mir ( 25) wurde heute Morbus Ledderhose festgestellt. Ich habe schon seit längerer Zeit einen recht kleinen Knubbel unter meinem rechten Fuss, dieser störte mich nicht und deswegen war ich auch nicht beim Arzt. doch in lezter Zeit schmerzt ewenn ich mich viel bewege und die fusssohle strecke. Hin und wieder habe ich auch einen leichten stechenden schmerz, ohne das ich den fuss belaste, der in leichtem pochen dann wieder verschwindet. Der Chirurg bei dem ich war, sagte mir das es keine andere behandlung ausser einer op gäbe, diese müsse aber nicht all zu bald gemacht werden da es noch sehr klein ist.
ich würde mich freuen wenn ihr mir ein paar tips geben könntet an wehn ich mich wenden könnte , um einer op aus dem weg zu gehen. ich komme aus bochum.

ps: habe ich das richtig verstanden, das ich das nicht mehr weg kriege, sondern es nur lindern kann?

gruss Felix

26.03.06 15:53
Wolfgang 
Kurieren?

Auf alle Fälle gibt es auch andere und manchmal auch bessere Therapien als Operieren (nicht alles wirkt bei allen gleich gut). Bestrahlen wäre vielleicht eine Möglichkeit, manchmal scheint bei Ledderhose auch das Spritzen von Keloiden (Steroiden) zu helfen. Damit habe ich aber selbst keine Erfahrung. Ein grundsätzliches Kurieren der Ledderhose-Krankheit ist derzeit wohl noch nicht möglich. Aber man kann meistens die Knoten und die Behinderung klein halten, sodass man schon damit leben kann. Lass Dich nicht unterkriegen, ist nicht so schlimm, nur lästig.

Alles Gute!

Wolfgang

09.04.06 13:29
peter

nicht registriert

Operation dupuytrensche Kontra

Hallo, wer hat eigne Erfahrungen ? Meine Operation liegt nun ca. drei Monate zurueck. Die Wunde war relativ schnell wunderbar verheilt. Was mich stoert ist das die Hand noch ziemlich kraftlos ist und dass trotz dauerndem dehnen, der Finger immer wieder nach vorne zieht und die Faust nur mit Hilfe der linken Hand geballt werden kann. Ist damit zu rechnen, dass im Laufe der Zeit bei weiteren " Ueberdehnungen" eine Besserung eintritt.
Vielen Dank Peter

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