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Eure Erfahrungen mit der Strahlentherapie
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13.02.11 21:49
schiks 

Moderator

Re: Eure Erfahrungen mit der Strahlentherapie

Hallo Andre,

was für eine OP hattest du denn? Teilentfernung oder komplette Entfernung?

14.02.11 17:09
FortunatO

nicht registriert

Re: Eure Erfahrungen mit der Strahlentherapie

War heute bei Prof. Seegenschmiedt in Hamburg, auf Empfehlung von anderen extra aus Süddeutschland angereist, um meinen Morbus Ledderhose an beiden Füssen untersuchen zu lassen; ich war sowohl von dem Arzt beeindruckt als auch von dem Strahlenzentrum, wo er arbeitet. Da ich ohnehin behandelt werden muß, habe ich mich konkret mit der Möglichkeit beschäftigt, hier im Hotel für eine Woche zu wohnen und meine Behandlung dort machen zu lassen. Habe dabei festgestellt, dass Hamburg eine super Stadt ist! Werde also meine Behandlung mit 1 Woche Urlaub verbinden ...

Habe wohl Glück gehabt, durch das Forum auf diese Möglichkeit der Bestrahlung hingewiesen worden zu sein ...

Danke, FortunatO

26.03.11 17:38
mizzi 
Re: Eure Erfahrungen mit der Strahlentherapie

Hallo liebe Leidensgenossen,
nach einer Beratung in Ludwigsburg (Adresse aus der Liste im Forum) habe ich mich entschlossen, einen Fuß nochmals bestrahlen zu lassen . Mir wurde gesagt, dass auch der Zeitfaktor eine Rolle spielt - meine erste Bestrahlung ist ca. 4 Jahre her, so dass es keine Bedenken gäbe, es nochmals zu versuchen, zumal die Alternative ja eine OP wäre, die ich vermeiden möchte.
Es wird 10 Mal bestrahlt mit jeweils 3 GY. Die ersten 5 Bestrahlungen habe ich vor 2 Wochen bekommen nach einer Pause von 8 Wochen erfolgt dann die zweite Serie.Nach nunmehr zwei Wochen werden die neuen Knoten, die meine Probleme verursachten, etwas weicher. Es scheint also zu wirken.
Ich lasse mich in einer Strahlenpraxis in der Nähe meines Wohnortes behandeln, denn bei meiner Beratung wurde mir gesagt, dass jeder erfahrene Strahlentherapeut dies könne.

09.06.11 13:08
mizzi 
Re: Eure Erfahrungen mit der Strahlentherapie

Hallo liebe Leidensgenossen,
nun habe ich auch die zweite Serie Bestrahlung seit 2 Wochen hinter mir. Die neuen Knoten sind viel weicher geworden und ich habe auch keine Beschwerden mehr wegen der Fehlhaltung. Meine Fußsohle ist noch etwas empfindlich, so dass ich im Moment weiche Sohlen bevorzuge und Kopfsteinplaster und andere unebene Untergründe nach Möglichkeit umgehe. Ich laufe aber wieder gerne.
Bestrahlt wurde in zwei Serien mit jeweils 3 Gray 5 Mal hintereinander. Zwischen den Serien war eine 8-wöchige Pause.
Ich bin sehr zufrieden und hoffe, dass noch eine weitere Besserung eintritt. Eine Nachuntersuchung soll im September erfolgen.Ich werde dann weiter berichten.

Zuletzt bearbeitet am 09.06.11 13:08

14.06.11 19:54
mrhappy333 

Re: Eure Erfahrungen mit der Strahlentherapie

Herzlichen Glückwunsch Mizzi!

Mich freut es sehr für Dich, dass die Strahlentherapie auch bei Dir funktioniert hat. Mal sehen, wie es in ein paar Wochen bei Dir aussieht!?

Halte uns bitte auf dem Laufenden.

Gruß André

16.06.11 14:59
aengelmann 
Re: Eure Erfahrungen mit der Strahlentherapie

Liebe Mitbetroffene
wenn Ihr, wie ich, mal Prof. Segenschmied kontaktieren wollt, müßt ihr nicht unbedingt bis nach HH fahren. Er unterhält gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Yilmam die Strahlenpraxis am Stern in Essen, wo er Samstags immer anzutreffen ist und seine Privatsprechstunde abhält. Komischerweise war man in der Praxis nicht in der Lage, mir zuvor telefonisch die Kosten einer solchen Privatkonsultation zu benennen, was ich schon etwas befremdlich fand.
Nachdem mich dann zunächst Dr. Yilman untersucht hatte, (bei dem kann man als Kassenpatient behandelt werden) fragte er mich nach seiner Untersuchung, ob ich nicht Interesse hätte, mal an einem Samstag in die Praxis zu kommen und meine Hände und Füße dem Professor zu zeigen. Er selbst wäre dann sehr gern auch mit dabei. Natürlich hatte ich daran Interesse und fragte nach den Kosten, und erst jetzt erfuhr ich von Herrn Dr. Yilman, dass der Prof. für eine Erstuntersuchung € 60,00 aufruft. Das ist für mich zu verkraften und ich habe gerne zugestimmt.
Die Untersuchung zwei Wochen später dauerte fast eine Stunde und ging außerordentlich gründlich vonstatten, der Professor, übrigens ein sehr freundlicher Mensch, fand Knoten in sehr frühen Anfangsstadien, die ich selbst noch gar nicht gespürt hatte. Er schien mir der erste kompetente Arzt zu sein, der umfassend alle Vor- und Nachteile der therapeutischen Möglichkeiten kennt und diese auch abzuwägen und einzuschätzen in der Lage ist. Ohne Zweifel war es auch für seinen Kollegen Herrn Dr. Yilman eine lehrreiche Konsultation, denn das war wohl auch einer der Gründe, warum er mich gemeinsam mit dem Prof. noch einmal untersuchen wollte. Dr. Yilman hatte nämlich zuvor ein Profil meiner Hände gezeichnet und dieses dann mit dem des Professors abgeglichen. Anhand der Unterschiede lernte er dazu. Das fand ich persönlich sehr sympatisch, denn hier wird mit offenen Karten gespielt, und man sieht, dass der eine sich durchaus in die Rolle des Juniorpartners begiebt, der bereit ist, ständig dazuzulernen.
Alles in allem ein Grund, mich auch zur Behandlung in diese Praxis zu begeben. Ich hoffe, dass es bald losgeht und werde gerne berichten.
Übrigens kann ich die Erfahrung des weiter oben beschriebenen Forumskollegen bestätigen, wonach nach der OP das Knotenwachstum sprunghaft anstieg. Habe dies nach 3 Monaten meinem Chirurgen Dr. Altmann aus Köln gezeigt, der einen ursächlichen Zusammenhang zwischen seiner OP und dem Knotenwachstum in der Nähe des OP Bereichs bezweifelte. Da haben sich in den letzen 3 Monaten Knoten gebildet, die sonst Jahre gedauert hätten! Das halte ich nicht für Zufall. Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass diese Knoten auch ohne die OP gewachsen wären, aber vorher hatte ich an diesen Stellen rein gar nichts! Jetzt jede Menge, teilweise schon unangehem dicke Knoten, die ich mir demnächst bestrahlen lassen will!
Prof. Seegenschmied meinte, nach einer OP erhielte das Bindegewebe sozusagen einen "allgemeinen Reparaturbefehl", was bei latenten Knoten dann möglicherweise zu überschießenden Aktivitäten führen könnte.
Er ist deshalb auch skeptisch gegenüber der neuen Kollagenase-Behandlung mit dem neuen Pfizer Präparat, die gerade in Deutschland beginnt, denn auch da würde der Körper den Befehl erhalten, das zerstörte Gewebe wider zu reparieren, was zu weiterer Knötchenbildung beitragen könnte. Da sollte man erst mal die Langszeit Untersuchungen abwarten, ehe man sich dafür entscheidet, meinte er.
Sein Rat lautete auch: Sollte ich mich an einem meiner Finger für eine Nadelfasziotomie entscheiden, sollte ich dies zuerst machen und dann in der Phase des körpereigenn Reparaturbefehls die Bestrahlung angehen.
Übrigens meinte mein Operateur Dr. Altmann aus Köln auch, dass ich es mal mit Bestrahlung versuchen könnte. Leider hat er mich vor seiner OP mit keinem Wort auf diese Alternative hingewiesen! Dann hätte ich mich vorher umfangreicher informieren können und nach der Op beim Hinweis auf die ersten neuen Knötchenbildungen mit der Strahlentherapie sofort begonnen.

16.06.11 16:03
wach 

Administrator

Neue Knoten nach OP

Dass eine OP den Dupuytren an anderen Stellen anschieben zu zu aggressivem Knotenwachstum führen kann, hören Chirurgen nicht so gerne. Soviel ich weiß, ist das auch eher die Ausnahme, aber andererseits auch nicht ganz selten. Ich selbst hatte 2 Monate nach der OP sechs neue, schnell wachsende Knoten außerhalb des OP-Bereichs.

Dabei ist dieser Effekt eigentlich naheliegend: jeder Arzt stimmt zu, dass ein Trauma (=Verletzung) Dupuytren auslösen kann, vorausgesetzt der Patient hat dafür die Veranlagung. Nun ist eine Hand-Op ein Riesentrauma und der Patient hat garantiert die Veranlagung. Also kein Wunder, dass dadurch neue Dupuytrenknoten entstehen können.

Wolfgang

Zuletzt bearbeitet am 16.06.11 16:03

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