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"Seit ich die Patienten zur Bestrahlung schicke, war keine OP der LD-Knoten mehr notwendig."
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17.04.20 14:24
wolfram0911 
"Seit ich die Patienten zur Bestrahlung schicke, war keine OP der LD-Knoten mehr notwendig."

Diese sinngemäße Aussage von @Carls kann man immer wieder in diversen Chats hier im Forum finden. Das gibt echt Kraft und macht Hoffnung, danke dafür!
Wenn man allerdings dann auch liest, welche Folgen für viele Betroffene ein OP tatsächlich hat/hatte und generell OP`s nur im Extremfall (was heißt das?) indiziert sind, relativiert das die optimistische Aussage von @Carls schon sehr... so gern man sich auch an diese Hoffnung klammern möchte.
@Carls: wie sind denn die Ausgänge nach Bestrahlung in Ihrem Kollektiv? Nach beinahe 8 Jahren Erfahrung damit, können Sie sicherlich fundierte Aussagen dazu machen?! Ist zumindest ein Stoppen des Wachstums Ihrer langjährigen Erfahrung nach wahrscheinlich? Häufig?

Als Betroffener belastet mich meine Situation auch psychisch schon schwer; die Konsequenzen für das bisherige "normale Leben" sind/wären schon fürchterlich. Dazu kommt die Unsicherheit über den möglichen weiteren, nicht kalkulierbaren Verlauf; das ist insgesamt schon sehr frustrierend...

Zuletzt bearbeitet am 17.04.20 14:30

20.04.20 16:10
Carls 
Re: "Seit ich die Patienten zur Bestrahlung schicke, war keine OP der LD-Knoten mehr notwendig."

Ich kann die Überschrift des vorausgegangenen Beitrags nur nochmals bestätigen.

Weitere Unannehmlichkeiten kann man mit guten Weichschaumeinlagen kompensieren. So musste seit Einführung der Strahlenbehandlung auch zu meiner Überraschung niemand mehr operiert werden.

13.05.20 11:57
Elefant 
Re: "Seit ich die Patienten zur Bestrahlung schicke, war keine OP der LD-Knoten mehr notwendig."

Carls:
Ich kann die Überschrift des vorausgegangenen Beitrags nur nochmals bestätigen.

Weitere Unannehmlichkeiten kann man mit guten Weichschaumeinlagen kompensieren. So musste seit Einführung der Strahlenbehandlung auch zu meiner Überraschung niemand mehr operiert werden.

Mein Kommentar zu o.g. Aussagen:

Die erste Bestrahlungsrunde hat mir leider nur kurzfristig geholfen. Habe jetzt gerade die zweite Strahlenrunde hinter mir, meine Füße sind sehr empfindlich und geschwollen, ist das normal?

Bei mir sind die Weichschaumeinlagen kontraproduktiv, sind von einem guten Orthopädieschuhmacher angefertigt worden. Trotzdem bekam ich große Probleme, meine Knoten sind dadurch wieder gewachsen, leider.
Ich kann für mich nur sagen soviel wie möglich Barfuss zu laufen bzw. Barfussschuhe zu tragen.

13.05.20 14:23
Carls 
Re: "Seit ich die Patienten zur Bestrahlung schicke, war keine OP der LD-Knoten mehr notwendig."

Hallo,

diese Aussage kann ich überhaupt nicht teilen!

Durch eine Bestrahlung konnte die Zahl der Operationen, die andere Nachteile mitbringen, nahezu auf null gesenkt werden.

Ob der Schuhtechniker gut ist, kann man anhand einer einfachen Aussage nicht verifizieren.

Obwohl es allein in Hannover zig Orthopädietechniker gibt, kenne ich nur einen einzigen, der wirklich gute Einlagen fertigt.
Interessanterweise sind dies meist Techniker in sehr kleinen Geschäften mit wenigen Angestellten.
Möglicherweise führt das zu einer besseren Kommunikation zwischen Patient und Dienstleister.

13.05.20 14:26
Elefant 
Re: "Seit ich die Patienten zur Bestrahlung schicke, war keine OP der LD-Knoten mehr notwendig."

Carls:
Hallo,

diese Aussage kann ich überhaupt nicht teilen!

Durch eine Bestrahlung konnte die Zahl der Operationen, die andere Nachteile mitbringen, nahezu auf null gesenkt werden.

Ob der Schuhtechniker gut ist, kann man anhand einer einfachen Aussage nicht verifizieren.

Obwohl es allein in Hannover zig Orthopädietechniker gibt, kenne ich nur einen einzigen, der wirklich gute Einlagen fertigt.
Interessanterweise sind dies meist Techniker in sehr kleinen Geschäften mit wenigen Angestellten.
Möglicherweise führt das zu einer besseren Kommunikation zwischen Patient und Dienstleister.
Bei dem war ich!!!

13.05.20 14:44
Carls 
Re: "Seit ich die Patienten zur Bestrahlung schicke, war keine OP der LD-Knoten mehr notwendig."

Dann wurden sie von ihrem behandelnden Arzt vielleicht nicht ausreichend aufgeklärt über das Verfahren mit Einlagen!

Bei der Anprobe von Bettungseinlagen immer die meist getragenen Konfektionsschuhe mitnehmen, die neuen Einlagen in die Schuhe legen und gehen. Wenn es drückt, kann man sofort auf die Mängel aufmerksam machen und die Einlagen zurückgeben, um sie korrigieren zu lassen, bevor man den Erhalt passender Einlagen quittiert.
So kann i.d.R. nichts schiefgehen.

15.05.20 17:36
wolfram0911 
Re: "Seit ich die Patienten zur Bestrahlung schicke, war keine OP der LD-Knoten mehr notwendig."

Ich muß mich leider @Elefants Aussagen prinzipiell anschließen. WEICHschaumbettungen bereiten mir die meisten Probleme; im Gegenteil ist das Barfußlaufen oder auch harte Einlagen, in die ich gerade NICHT einsinke, besser geeignet, den unangenehmen Kontakt mit den Knötchen zu vermeiden.
Die teuren Einlagen vom Orthopädie-"Meister" konnte ich trotz mehrmaliger Nacharbeit entsorgen. Nicht vom Hannoveraner, aber auch einem "Einzelkämpfer" auf dem flachen Land... Wobei ich da wieder bei @Carls bin, dass man bei diesen immer noch besser aufgehoben ist, als in großen Sanitätshäusern..

Zuletzt bearbeitet am 15.05.20 17:40

17.05.20 08:42
mizzi 
Re: "Seit ich die Patienten zur Bestrahlung schicke, war keine OP der LD-Knoten mehr notwendig."

Auch bei mir ist es besser, wenn ich solche Schuhe habe, bei denen ich eben nicht stark einsinke.
Habe inzwischen einen Fuß zum 2. Mal bestrahlen lassen und bin sehr zufrieden.Eine OP würde bei
mir definitiv nicht in Frage kommen.

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