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Neuraltherapie
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26.12.2022 09:39
Hanna2022 
26.12.2022 09:39
Hanna2022 
Neuraltherapie

Ich habe den Knoten in meiner Hand vor nunmehr drei Jahren entdeckt und wusste sofort um welche Krankheit es sich handelt, da mein Vater ebenfalls diesen Knoten in der Hand hatte. In den letzten Monaten ist die Krankheit weiter fortgeschritten, so dass ich zunehmend Schwierigkeiten hatte, Yoga zu praktizieren, Gymnastik zu machen, bei der ich mich auf die Hand aufstütze, und vor allen Dingen habe ich es auch zunehmend beim Klavier spielen gemerkt. Heilpraktiker und Ärzte gaben mir verschiedene Ratschläge, die reichten von Dehnübungen bis hin zu Behandlung mit Schüssler salzen und auch dem Ratschlag, die Hand möglichst nicht intensiv zu beanspruchen.
Nur zufällig habe ich die Hand meiner jetzigen Ärztin gezeigt, diese Wort sagte: damit müssen sie nicht leben, da kann man etwas tun. Die Ärztin ist Spezialistin für Neuraltherapie und behandelt mit dem Haemolaser. Sie erzählte mir, dass sie eine Patientin mit Schnappfinger erfolgreich behandelt hat und diese nun keine Probleme mehr hat.
Nun behandelt sie mich mit der Neuraltherapie seit drei Wochen, wobei ich wöchentlich mehrere Spritzen in die betroffenen Stellen bekomme.
Ich muss dazu sagen, dass die Neuraltherapie
sehr schmerzhaft ist, weil in der Handinnenfläche sehr viele Nerven liegen.
Gleichzeitig nehme ich homöopathische Medikamente morgens und abends.
Seit ein paar Tagen bemerke ich, dass die verdickten Sehnenstränge weicher werden und die Spannung in der Hand etwas nachlässt. Ich werde weiter hier im Forum darüber schreiben, inwieweit die Neuraltherapie meine Beschwerden an der Hand lindert. Ich bin 68 Jahre alt, einen großen Teil meiner Zeit verbringe ich mit Üben am Klavier, und es würde mich sehr deprimieren, wenn ich dieses Hobby krankheitsbedingt aufgeben müsste.

29.12.2022 21:45
gerdos 

Moderator

29.12.2022 21:45
gerdos 

Moderator

Re: Neuraltherapie

Hallo Hanna,
ich bin Comoderator hier im Forum und habe über 30 Jahre Düppi-Erfahrung. Ein noch nicht besonders fulminanter Knubbel in der li. Hohlhand wurde nach mehreren erfolglosen Ultraschallbehandlungen in den 80er Jahren stationär operiert. Das Gewebe in der Hohlhand wurde über einen sog. Z-Schnitt entfernt. Der Rezidiv ließ aber nicht lange auf sich warten, weil -logisch- die Wundränder neue Reize hervorriefen.

Im September hatte ich meine 3. PNF. Null Probleme wie immer. Dauer der Op 15 Min. Dann wieder 4 Jahre Ruhe.

Das hört sich bei Dir ja sehr nach Verzweifelung an. Ich empfehle Dir, hier im Forum einmal nach den Begriffen "Xiapex" und PNF zu suchen und Dich mit den Informationen dazu auseinander zu setzen. Die Injektion mit Xiapex ist sehr teuer. Die PNF zahlt die Krankenkasse.

All die komplementärmedizinischen Therapien, die Du beschreibst, fallen nicht unter den Begriff der evidenzbasierten Medizin. Schüsslersalze helfen NICHT. Dehnen ist kontraindiziert. Wie Hämolaser und Neuraltherapie destruktiv auf das Düppigewebe wirken sollen, ist mir nicht plausibel.

Zuletzt bearbeitet am

30.12.2022 16:09
gerdos 

Moderator

30.12.2022 16:09
gerdos 

Moderator

Re: Neuraltherapie

Nachtrag für andere Mitlesende: Die Wirksamkeit der Hämolasertherapie ist durch keinerlei Studien belegt.
https://medizin-transparent.at/haemolaser/

Die Neuraltherapie gehört nach Auffassung der meisten Mediziner zu den Pseudowissenschaften.

Es gibt ausreichend Therapieangebote zur effektiven, erfolgreichen Behandlung von Dupuytren. Oben in der blauen Suchleiste unter dem Stichwort "Behandlung". Geld für andere fragwürdige Behandlungen auszugeben, ist nicht zielführend.

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