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Meine erste Bestrahung der Hand und wie es gelaufen ist
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15.02.13 22:02
Juliane 
Re: Meine erste Bestrahung der Hand und wie es gelaufen ist

Hallo Hendrik,

danke für deinen klaren und sachlichen Bericht. Es ist schön wenn sich jemand auf klare und sachliche Beschreibung beschränkt. Es ist aber nicht verkehrt wenn etwas Gefühl in den Bericht hinein fliest.

Das mit der Strahlenschürzte hatte ich schon mal erklärt warum diese gerade bei Männern nicht so tragisch ist und auch nicht unbedingt notwendig ist. Für Frauen ist das ganz was anderes wenn sie nicht die Kinderplanung abgeschossen haben.

Das mit den Bleistücken ist "normal" lästig aber nicht weiter schlimm. Und wie du schon richtig erkanntest eine Frage der Kosten. Bei mir war das eine Ausnahme wie ich schon mal gesagt habe. Ich hatte mir auch schon mal eine Kosten günstige und genauer Lösung überlegt ist aber auch mich für alle Fälle anwendbar. Und dann wäre wir wieder bei den Bleistücken.

Das du die Strahlung als sanfte Bestrahlung oder Methode bezeichnest ist gut. Viel hilft nicht viel sondern hier ist weniger oft auch mehr und besser. Weniger Probleme mit der Haut und dennoch gute erfolge.

Was meine Hand angeht sie verändert sich auch weiterhin. Und ich kann nur sagen wenn die Richtig so bleibt, ist es in Richtung Besserung. Trotz des krummen kleinen Fingers würde ich das immer noch sagen.

Ich würde mich auch weiterhin freuen wenn hier so sachlich Betroffen von ihren Bestrahlungen berichten würden.

LG.

Juliane

28.03.13 12:24
Mathias 
Erstes Gespräch für eine geplante Bestrahlung

Hallo liebe Düppi-Geplagten,

kurz zu mir und meinem Krankheitsbild:

Ich bin 57 Jahre alt. Seit etwa zwei Jahren beobachte ich einen, noch sehr kleinen Knoten (ca.5x8mm), in der Innenfläche der linken Hand unter dem Ringfinger. Kaum zu sehen, aber gut zu ertasten. Große Beschwerden verursacht er nicht. Auch ein Streckdefizit liegt noch nicht vor. Ober- und Unterhalb des Knotens beginnt sich jedoch ein leichter Strang zu bilden. Knoten und Strang sind druckempfindlich.
Die Diagnose "Düppi" haben unabhängig voneinander zwei Allgemeinärzte nach simpler Inaugenscheinnahme gestellt und ebenfalls beide, die Strahlentherapie als für dieses Stadium geeignet empfohlen.
Am kommenden Mittwoch habe ich einen Gesprächstermin im Krankenhaus Marienwörth in Bad Kreuznach, das nach eigenen Angaben bereits einige Jahre Erfahrung mit Strahlenbehandlung in Sachen M. Dupuytren und M. Ledderhose hat.

Soweit, so gut und nun zu meiner Frage:

Für das Vorgespräch wurde ich gebeten ein kleines Blutbild mitzubringen. Ausserdem wolle man im Vorfeld ein MRT von der Hand machen. Da ich weder hier noch anderswo Hinweise auf ein MRT zur Diagnostik des "Düppis" gelesen habe, drängt sich mir der Verdacht auf, man wolle vielleicht seinen Gerätepark ein wenig besser auslasten.

Wie ist das bei euch "Strahlenbehandelten" gelaufen? War da auch ein MRT zwingend und wenn ja, welchem Zweck könnte das wohl dienen?

Herzlichen Dank für Eure Antworten
und ebenso herzliche Ostergrüße vom Rhein

Mathias

28.03.13 13:10
Fiona 
Re: Meine erste Bestrahung der Hand und wie es gelaufen ist

Lieber Mathias,
weder von einem Blutbild noch von einem MRT habe ich jemals im Zusammenhang mit Dupuytren gehört. Deine Vermutung könnte also richtig sein: Arbeitsbeschaffung und Auslastung des Geräteparks.
Noch etwas: Immer wieder höre ich, dass die ganze Handfläche bestrahlt wird. Das ist Humbug. Die Stahlendosis sollte so gering wie möglich sein, das heißt, dass nur der Knoten mit dem dazugehörigen Strang bestrahlt werden darf. Die übrige Handfläche wird zum Schutz vor versehentlicher Strahlung abgedeckt.
Good luck!
Fiona

28.03.13 17:14
hanspeter 
Re: Meine erste Bestrahung der Hand und wie es gelaufen ist

Hallo Mathias,

ich kann Fiona nur zustimmen, auch ich habe noch nichts von MRT und Blutbild im Zusammenhang mit Bestrahlung gehört.

Anfang des Monats habe ich einen kleinen Knoten in der linken Hand, sowie die Anfang Januar 2013 PNF-behandelte rechte Hand bestrahlen lassen. Dr. Herkströtter in Frankfurt bestrahlte mit 5 x 3 Gy an fünf aufeinander folgenden Tagen. Bestrahlt wird nur der Bereich des Knotens/Stranges, der Rest der Hand wird mit einer Bleiplatte abgedeckt.
Direkt nach der Behandlung fühlte ich ein leichtes kribbeln in den Händen, das sich aber nach kurzer Zeit legte.
Die von von vielen hier beschriebene Auswirkung von "trockenen Händen" ist bei mir nicht sehr stark ausgeprägt.
Abends creme ich beide Hände mit Linola-Fettsalbe ein und damit ist das Thema erledigt.

Der Knoten in der linken Hand war bis zur Bestrahlung ziemlich schmerzempfindlich, gerade beim festen zupacken,
Faustschluss und max. Streckung tat es sehr weh. Seit der Bestrahlung ist die Schmerz-Empfindlickeit schon auf ein Minimum zurückgegangen. Ich hoffe, dass nach der zweiten Bestrahlungs-Serie Anfang Mai auch der Rest der Schmerzen verschwindet.

Ich wünsche Dir alles Gute und dass Du ähnlich gute Erfahrungen machen kannst.

Freundliche Grüße
hanspeter

28.03.13 20:15
Emmer 
Re: Meine erste Bestrahung der Hand und wie es gelaufen ist

Hallo zusammen,

also das mit der Bleiplatte, dass damit der nicht betroffene Teil der Hand abgedeckt wird, stimmt nur, wenn mit Röntgenstrahlen bestrahlt wird. Bei Elektronenstrahlen, so war es bei mir, wird nichts abgedeckt, die können genau auf die Stelle gerichtet werden, die bestrahlt wird. Der Rest bleibt von alleine strahlenfrei.
Ob nur der Knoten bestrahlt wird od. die ganze bzw. ein Teil der Hand, hänkt von der Strahlenklinik ab. Bei der einen wollten sie am liebsten die ganze Hand bestrahlen, bei der anderen waren sie zurückhaltender. Wieviel dann bestrahlt wird, hänkt vom Willen des Patienten ab.

Gruß
Emmer

Zuletzt bearbeitet am 28.03.13 22:03

04.04.13 12:02
Mathias 
Voruntersuchung zur Strahlentherapie

Ihr Lieben,

herzlichen Dank zunächst für die Antworten. Ich werde nun an dieser Stelle über den Stand der Dinge und den weiteren Fortgang berichten.
Zunächst einmal: Den vom Krankenhaus Marienwörth "befohlenen" Termin für ein MRT habe ich abgesagt. Auch auf Nachfrage konnte/wollte mir niemand erklären, wozu diese Untersuchung des Düppis im Stadium N1 gut sein sollte. Die Helferin, die mir den Termin weitergab, konnte es nicht. Ein verantwortlicher Arzt war telefonisch nicht zu erreichen.

Heute Vormittag dann die Untersuchung und das Aufklärungsgespräch in der Klinik. Dauer incl. Anfertigung einer Zeichnung auf Folie für die noch anzufertigende Schablone: 15 Minuten. Der Knoten und die zwei kaum sichtbaren Stränge wurden kurz ertastet. Ich wurde gefragt, warum ich das MRT abgesagt hätte. Ich antwortete wahrheitsgemäß. "Weil mir niemand den Sinn und Zweck dieses Unterfangens erklären konnte!"
Die Antwort: "Weil wir durch das MRT die Lage und Tiefe des Knotens besser erkennen können." Zu meiner Verwunderung wurde das Thema dann jedoch ohne Umschweife fallen gelassen. Ich erhielt eine kurze Aufklärung über die medizinischen Risiken der Strahlenbehandlung. Es wurde mir eine 70% bis 80% Chance genannt, die Weiterbildung dadurch zum Stehen zu bringen.
Die Behandlung soll nun, da ich noch einige Tage in Urlaub bin, ab Ende des Monats in insgesamt 10 Bestrahlungen im Zeitraum von zwei Wochen durchgeführt werden. Auf meine Nachfrage, ob keine Pause nach der 5. Bestrahlung vorgesehen sei, wurde mir erklärt, es mache keinen Unterschied, ob man die Bestrahlungen mit oder ohne Pause gäbe.
Eine Fotografie wurde nicht angefertigt. Ich habe deshalb heute morgen selbst ein Bild gemacht und die Lage des Knotens und der beiden Stränge markiert. (Siehe Anhang)

Edit: Das kleine Blutbild hatte ich weisungsgemäß mitgebracht. Es wurde weder besprochen, noch irgendwie erwähnt.

Nun sehen wir mal, wie es weitergeht.

Herzliche Grüße

Mathias



Zuletzt bearbeitet am 04.04.13 12:04

Datei-Anhänge
linke Hand044042013.jpg linke Hand044042013.jpg (11x)

Mime-Type: image/jpeg, 71 kB

06.04.13 16:20
Kurt 
Re: Meine erste Bestrahung der Hand und wie es gelaufen ist

Hallo Mathias,

Wozu MRT

Von meinen Knoten an den Finger, die ich mit Xiapex behandeln lassen wollte, mußte ich auch ein MRT machen lassen. Auf die Frage wozu und ob das sein müßte, wurde mir vom Chirurgen (nicht Strahlenarzt) erklärt, daß nicht reingestochen wird, wenn nicht geklärt ist, daß dieses Knotengewebe gutartig ist.

fg Kurt

07.04.13 11:50
Mathias 
MRT

Kurt:
Wozu MRT

Von meinen Knoten an den Finger, die ich mit Xiapex behandeln lassen wollte, mußte ich auch ein MRT machen lassen. Auf die Frage wozu und ob das sein müßte, wurde mir vom Chirurgen (nicht Strahlenarzt) erklärt, daß nicht reingestochen wird, wenn nicht geklärt ist, daß dieses Knotengewebe gutartig ist.

fg Kurt

Hallo Kurt,

ich will gar nicht den Eindruck erwecken, ich hätte was gegen ein MRT, wenn es medizinisch sinnvoll ist. Nach meinen spärlichen medizinischen Kenntnissen kann man die gut- oder bösartigkeit eines Gewebes am besten überprüfen, wenn man eine Probe davon nimmt und sie histologisch untersucht.
Aber das war ja nicht das Thema. An der Diagnose "Düppi" hat keiner der Beteiligten gezweifelt und wie man in meinem Fall sieht, war das Interesse am MRT (man möge mir deshalb keine Böswilligkeit unterstellen) eher kommerzieller Natur. Einer vernünftigen Erklärung oder Argumentation gegenüber, wäre ich sicher offen gewesen.

Inzwischen kommen mir auch Bedenken bezüglich des Behandlungsplanes "10 Bestrahlungen am Stück" Was spricht dafür/dagegen eine -wie ich hier mehrfach gelesen habe- Bestrahlungspause von mehreren Wochen zu machen?

Herzliche Grüße

Mathias

07.04.13 19:42
Emmer 
Re: Meine erste Bestrahung der Hand und wie es gelaufen ist

Hallo Mathias,
die Behandlungspause wird gemacht, wenn mit 3 Gy pra Sitzung bestrahlt wird, die Gesamtdosis also 30 Gy ist. Bei Dir werden es 2 Gy pro Sitzung sein, also 20 Gy Gesamtdosis. Bei diesem Verfahren ist es üblich, dass keine Behandlungspause gemacht wird.

Gruß
Emmer

09.05.13 10:45
Mathias 
Zwischenbericht

Ihr Lieben,

die ersten 7 Bestrahlungen habe ich hinter mir. Wegen der Feiertage mit einigen Unterbrechungen. Emmer, du hattest recht: Es sind 10 Bestrahlungen mit 2 Gy.
Bis jetzt sind die hier hin und wieder beschriebenen Symptome, wie trockene Haut u.Ä. noch nicht aufgetaucht. Nach den ersten beiden Bestrahlungen hatte ich ein leichtes Wärmegefühl im Knoten. Ich bilde mir ein, der Knoten sei etwas weicher geworden. Dafür ist der aufkeimende untere Strang etwas druckempfindlich geworden.
Die Bestrahlung selbst dauert jeweils nur 68 Sekunden. Nach Ausrichtung des Strahles legt man mir eine Packung mit etwas Gel auf die zu bestrahlende Stelle. Das soll die Strahlen besser verteilen. Für eine Bewertung ist es sicher noch zu früh. Ich lasse nun noch die drei ausstehenden Termine über mich ergehen und beobachte weiter.

Herzliche Grüße

Mathias

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