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Meine erste Bestrahung der Hand und wie es gelaufen ist
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20.10.12 09:07
Harper 
Re: Meine erste Bestrahung der Hand und wie es gelaufen ist

Hallo zusammen,

mit dem Stil so mancher Beiträge im Forum vermag ich mich nicht so richtig anzufreunden. Es hilft wenig, wenn krampfhafte Versuche im komischen Fach den sachlichen Meinungsaustausch ersetzen oder überlagern. Die Lust auf Beteiligung vergeht einem in Folge davon ziemlich schnell. Dennoch möchte ich ganz kurz meine Erfahrungen zum Thema mitteilen. Beide Hände wurden an der Uniklinik Tübingen bestrahlt. Es wurden zwei passgenaue Metallplatten hergestellt, die von den Assistentinnen jeweils mit äußerster Präzision aufgelegt wurden. Die Bestrahlungsgeräte (Elektronenstrahlung) sind auf dem neuesten Stand der Technik und der ganze Ablauf war perfekt. Das Ergebnis ist selbstverständlich abzuwarten. Außer etwas trockener Handinnenflächen (eine normale Handcreme schafft Abhilfe) gab es keinerlei Irritationen.

Beste Grüße
Harper

20.10.12 11:50
regina 

Re: Meine erste Bestrahung der Hand und wie es gelaufen ist

Harper:
Hallo zusammen,

mit dem Stil so mancher Beiträge im Forum vermag ich mich nicht so richtig anzufreunden. Es hilft wenig, wenn krampfhafte Versuche im komischen Fach den sachlichen Meinungsaustausch ersetzen oder überlagern. Die Lust auf Beteiligung vergeht einem in Folge davon ziemlich schnell. Dennoch möchte ich ganz kurz meine Erfahrungen zum Thema mitteilen. Beide Hände wurden an der Uniklinik Tübingen bestrahlt. Es wurden zwei passgenaue Metallplatten hergestellt, die von den Assistentinnen jeweils mit äußerster Präzision aufgelegt wurden. Die Bestrahlungsgeräte (Elektronenstrahlung) sind auf dem neuesten Stand der Technik und der ganze Ablauf war perfekt. Das Ergebnis ist selbstverständlich abzuwarten. Außer etwas trockener Handinnenflächen (eine normale Handcreme schafft Abhilfe) gab es keinerlei Irritationen.

Beste Grüße
Harper


Hallo und guten Morgen.
Danke für Deinen Beitrag, den ich gerne gelesen habe. Auch, weil er die "Sache" wieder in den Mittelpunkt stellt.

Meine rechte Hand wurde im Febr. und April d.J. bestrahlt - bei Dr. Herkströter in Ffm.-Höchst. Der Ablauf war wohl ähnlich wie bei Dir.
Das erste Gespräch mit Dr. Herkströter fand ohne zeitlichen Druck und in freundlicher Atmosphäre statt. Ergänzend und zum Vertiefen für zu Hause bekam ich Infomaterial mit den Skizzen, die Dr. H. während unserem Gespräch angefertigt hatte.
Die Metallplatte zum Schutz wurde von Dr. H. passgenau für meine Hand angefertigt, Knoten und Stränge vor jeder Bestrahlung farblich markiert.
Auch bei mir war die bestrahlte Handinnenfläche längere Zeit trocken. Das hat sich inzwischen gegeben. Ich blicke optimistisch in die Zukunft.

Grüße von
Regina



Ich lade herzlich auf mein Blog ein
http://regifasperlen.blogspot.com/

20.10.12 16:07
Juliane 
Re: Meine erste Bestrahung der Hand und wie es gelaufen ist

Hallo Regina und Harper,

danke für euren Kommentare.

Zu der andern Bemerkung zu den Qualitäten und Können von Frauen spare ich mir den Kommentar. Es würde mir ja doch nur das Wissen als Frau dafür nicht zu gestanden werden.

Ich habe Freitag meine letzte Bestrahlung bekommen und hoffe das sie den gewünschten Erfolg bringt. Mit der Behandlung und den Personal in Essen Krupp Krankenhaus war ich sehr zu Frieden. Die Geräte waren in eine relativen neuen Zustand und Technisch geprüft sowie Fachlich abgenommen.

Für die von euch die Bestrahlungen an älteren Geräten erhalten der sachliche Hinweis, Röntgengeräte werden Technisch regelmäßig überprüft und erhalten einen technische Freigabe. Diese ist Zeitlich beschränkt und erlischt nach einen bestimmten Zeitraum , wie der TÜV beim Auto. Und ob ich extra eine Schablone anfertige oder eine Passende Vorhanden verwende ist für die Anwendung ohne Bedeutung. Was das Personal angeht hat das in der Regel eine Schulung oder extra Einweisung gemacht.

Man kann sich über die Strahlenbehandlung lustig machen. Und auch das Personal schlecht machen. Aber wenn die Behandlung so schlecht war, warum ist er dann nicht gegangen. Wenn jemand zu der Behandlung kein Vertrauen hat, dann bitte sollte er soviel Mut haben und die Behandlung abbrechen.

Was mich angeht ich schreibe meine Erfahrung hier im Netz, damit andern bei ihren Entscheidungen und Ängsten geholfen wird. Und nicht damit Behandlungen und Personen schlecht gemacht werden. Ich würde es begrüßen wenn die andern Kommentare sich auch an diesem Sachverhalt orientieren würden. Danke

Im Januar habe ich meinen Nachkontrolle und dann kann ich euch sagen wie alle beteiligten damit zufrieden sind.

L.G.

Juliane

21.10.12 10:17
gerdos 

Moderator

Re: Meine erste Bestrahung der Hand und wie es gelaufen ist

Dann will ich auch noch meine aktuellen Erfahrungen vom 17.10.2012 schildern. Da Du ja in Essen warst, dürfte Düsseldorf nicht allzu weit für Dich sein. Dort hat der Pionier der PNF seine Praxis. Bilder vom Knoten hinschicken, Termin machen, 15 Min. PNF einschl. 10 Sek. Schmerzen beim Einstich der Betäubungsspritze und fertig ist die Sache.

Hatte auch unter anderem am Grundgelenk des kleinen Fingers einen erbsgroßen Knoten. Diesen Finger kann ich jetzt sogar wieder willkürlich überstrecken. Dr. Groeben machte einen sachlichen, kompetenten und professionellen Eindruck auf mich. Sorgfältige Aufklärung über Risiken in Prozentzahlen vorab und Du wirst mit geraden Fingern von Deiner Begleitperson wieder nach hause gefahren. Nach zwei Tagen ist alles so gut wie verheilt. Subkutan zwickt und zwackt es noch etwas, das ist normal nach der Perforation.

Über eine anschließende "Wundbehandlung" müssen wir uns hier nicht unterhalten. Es gibt mit Ausnahme von zwei kleinen Einstichlöchern ( Minipflaster drauf) und kleinen Hämatomen keine Behandlungserfordernis. Das bildet sich zumindest bei mir (65) alles von selbst wieder zurück.

Sollte sich bis zu einem evtl. Rezidiv nicht die Collagenase als erste Wahl der nichtinvasiven Therapie etabliert haben, würde ich die PNF bei Bedarf wiederholen.

21.10.12 21:39
stefan19652 

Re: Meine erste Bestrahung der Hand und wie es gelaufen ist

gerdos:
Dann will ich auch noch meine aktuellen Erfahrungen vom 17.10.2012 schildern. Da Du ja in Essen warst, dürfte Düsseldorf nicht allzu weit für Dich sein. Dort hat der Pionier der PNF seine Praxis. Bilder vom Knoten hinschicken, Termin machen, 15 Min. PNF einschl. 10 Sek. Schmerzen beim Einstich der Betäubungsspritze und fertig ist die Sache.

Hatte auch unter anderem am Grundgelenk des kleinen Fingers einen erbsgroßen Knoten. Diesen Finger kann ich jetzt sogar wieder willkürlich überstrecken. Dr. Groeben machte einen sachlichen, kompetenten und professionellen Eindruck auf mich. Sorgfältige Aufklärung über Risiken in Prozentzahlen vorab und Du wirst mit geraden Fingern von Deiner Begleitperson wieder nach hause gefahren. Nach zwei Tagen ist alles so gut wie verheilt. Subkutan zwickt und zwackt es noch etwas, das ist normal nach der Perforation.

Über eine anschließende "Wundbehandlung" müssen wir uns hier nicht unterhalten. Es gibt mit Ausnahme von zwei kleinen Einstichlöchern ( Minipflaster drauf) und kleinen Hämatomen keine Behandlungserfordernis. Das bildet sich zumindest bei mir (65) alles von selbst wieder zurück.

Sollte sich bis zu einem evtl. Rezidiv nicht die Collagenase als erste Wahl der nichtinvasiven Therapie etabliert haben, würde ich die PNF bei Bedarf wiederholen.


Hallo Gerdos, Deine PNF Op klingt doch klasse.
Was ein Rezidiv (=wiederauftreten der krankheit an quasi gleicher stelle) angeht, so möchte ich Dir die Bestrahlung(alle Formen die der behandelnde Arzt beherrscht) empfehlen. Und zwar schnell. Begründung: bei der PNF (=perkutane nadelfasziotomie/ mit der nadel unter die Haut gehen und den Strang maltretieren) wird der Strang quasi nur annähernd zu 100% zerrissen. Es verbleibt also der Tumor (Düppi ist ein gutartiger tumor) als Gewebemasse zu 100% in der Hand.
In Kürze: der Tumor kann sich also schnellstens wieder lausig machen, Rezidive verursachen, was ja auch massenweise Aussagen bestätigen. Bei Xiapexbehandlung solls "angeblich" noch schneller rezidivieren.
Betrachtet man nun alle Aussagen im Ganzen, so ist die Bestrahlung die sinnvollste Form das Tumorgewebe brach zu legen und somit einem Rezidiv zu entkommen.
In anbetracht Deines jugendlichen Alters würde ich an Deiner Stelle das Krebsrisiko einer Bestrahlung für völlig unerheblich betrachten. Vermutlich würdest Du, wenn überhaupt, erst was von merken wenn Du schon 85 bist.

VG Stefan


http://www.dupuytrensche-kontraktur.de

" Wie meine Meinungen zustande kommen? Ganz banal eigentlich: "wenn es riecht wie ein Esel, ieh-ahh macht wie ein Esel und aussieht wie ein Esel, dann ist es auch ein Esel"

22.10.12 10:10
Juliane 
Re: Meine erste Bestrahung der Hand und wie es gelaufen ist

Hallo Gerdos,

danke für deinen Beitrag. Das mit Düsseldorf kannte ich noch nicht.

Jetzt habe ich grade mal die Bestrahlung hinter mir und das braucht erst mal etwas Zeit bis man ein Ergebnis feststellt. Das wollte ich Erstmal abwarten bevor ich noch weitere schritte unternehme. Nach aussage der Ärztin wird sich einen Besserung erst in den nächsten Wochen zeigen. Und im Januar habe ich dann einen Krontroll Termin und dann wird sich entscheiden ob es ein Erfolg gewesen ist.

Auch muss ich dir sagen das ich nach einen Jahr Behandlungen auch erst mal keine Lust habe noch weiter Behandlungen mit der Hand zu machen. Mir fehlt derzeit der Glaube das ich bei welcher Behandlung auch immer ein für mich Befriedigendes Ergebnis zustande kommt. Vielleicht sind meine Vorstellung von einem Behandlungserfolg etwas anders als die von Ärzten oder andern Patienten.

Nun kurz gesagt ich habe derzeit einen Moralischen durch Hänger.

Nochmals danke für den gut gemeinten Rat, vielleicht werde ich ihn beherzigen wenn es mir wieder etwas Besser geht.


Gruß

Juliane

22.10.12 12:31
stefan19652 

Re: Meine erste Bestrahung der Hand und wie es gelaufen ist

Juliane:
Hallo Gerdos,

danke für deinen Beitrag. Das mit Düsseldorf kannte ich noch nicht.

Jetzt habe ich grade mal die Bestrahlung hinter mir und das braucht erst mal etwas Zeit bis man ein Ergebnis feststellt. Das wollte ich Erstmal abwarten bevor ich noch weitere schritte unternehme. Nach aussage der Ärztin wird sich einen Besserung erst in den nächsten Wochen zeigen. Und im Januar habe ich dann einen Krontroll Termin und dann wird sich entscheiden ob es ein Erfolg gewesen ist.

Auch muss ich dir sagen das ich nach einen Jahr Behandlungen auch erst mal keine Lust habe noch weiter Behandlungen mit der Hand zu machen. Mir fehlt derzeit der Glaube das ich bei welcher Behandlung auch immer ein für mich Befriedigendes Ergebnis zustande kommt. Vielleicht sind meine Vorstellung von einem Behandlungserfolg etwas anders als die von Ärzten oder andern Patienten.

Nun kurz gesagt ich habe derzeit einen Moralischen durch Hänger.

Nochmals danke für den gut gemeinten Rat, vielleicht werde ich ihn beherzigen wenn es mir wieder etwas Besser geht.


Gruß

Juliane

Hallo Juliane, hattest du hier schonmal eine genaue bestandsbeschreibung oder bilder gegeben? Man noch diverse harmlose dinge mit den händen machen was oft wietrhilft.

Was den hänger angeht. Ich habe die Krankheit ja nun schon gefühlt zig jahre und gefühlt 20 operationen, obwohls nur 12 sind. Ich habe vor jahren als ich immer rezidive bekam auch nen depri bekommen. Aber inzwischen habe ich soviel menschen mit diversen krankheiten gesehen und kennen gelernt, so dass ich mich fast jeden tag bedanke, dass ich nur düppi und ledderhose habe. Jedenfalls noch :-))

Vg Stefan

http://www.dupuytrensche-kontraktur.de

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22.10.12 12:35
stefan19652 

Re: Meine erste Bestrahung der Hand und wie es gelaufen ist

Juliane:
..................

danke für deinen Beitrag. Das mit Düsseldorf kannte ich noch nicht.

.................

Juliane

Für alle leser: auf dieser seite oben im waagerechten linkmenü kann man unter "BEHANDLUNG" eine sehr gute liste auch von den Ärzte zur jeweiligen therapie und die dazugehörigen standorte sehen.

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24.10.12 10:53
sheygetz 
Re: Meine erste Bestrahung der Hand und wie es gelaufen ist

Inzwischen ist die erste 5er Serie um, für alle guten Wünschen vielen Dank. Bisher ist der eine große Knoten eher härter--aber nicht kleiner--und damit störender geworden. Aber gut Ding will Weile haben.

@Juliane
Ich bin zwar in Essen gewesen, aber nicht in einer Klinik, sondern in der Praxis, in der Prof. Seegenschmiedt seine samstäglichen Sprechstunden abhält.

@Fiona
Für die PDF danke.

Zum "Visieren" diente, wie gesagt, eine Kopie meiner Hand auf der Seegenschmiedt die Punkte und Stränge eingezeichnet hatte. Letztlich wurde die gesamte Handfläche bestrahlt, ähnlich wie auf Julianes Foto zu sehen, mit Fingergrundgelenk, ohne Daumenwurzel und Handgelenk.

Ich habe aber darüber hinaus, jeden Tag die Feldmarkierung auf meiner Hand nachgezogen mit dem Filzer, weil das deutlich einfacher geht als mit einem Auge auf die Kopie, mit dem anderen auf meine Hand zu schielen, während man den Rollwagen rollt.

Die Berichte aus Frankfurt und--parallel in einem anderen Faden--aus Berlin-Westend hören sich eher so an, wie ich mir das vorgestellt hatte. Aber, hinterher ist man immer schlauer. Ich habe für die zweite Serie mal diverse Radiologien in Düsseldorf angeschrieben, aber nur eine macht a) Strahlentherapie und hat b) Erfahrung mit MD, das Marienhospital. Ich werde vor der zweiten Serie mal dort einen Termin machen, ob die das übernehmen. Habe zwar Zweifel, ob die gewillt sein werden, in eine laufende Therapie einzusteigen, aber das ist um die Ecke und also wenig Aufwand.

Hendrik

27.10.12 17:33
sheygetz 
Re: Meine erste Bestrahung der Hand und wie es gelaufen ist

Was mir weniger gut gefällt, sind die Nachwirkungen: Schwellung, Schmerzen, Eiter.

Ich habe ja im wesentlichen eine Hauteinziehung mit dahinter liegendem Knoten. Ein Foto in diesem Faden. Das war vor 2 Jahre, inzwischen war die Einziehung 12mm tief und die Stelle durch a)dreifach Haut, b) Knoten so dick, das es beim Radfahren, Heimwerken etc schon störte.

Etwa 3 Tage nach der ersten Bestrahlungsserie wurde die Stelle etwas geschwollen, fühlt sich entzündet an und schmerzt schon beim Händewaschen (wg der "harten" Seife). Heute morgen sehe ich mit gelindem Entsetzen, dass wenn ich unwillkürlich an dem Knubbel rumdrücke, Eiter aus der Hauteinziehung tritt. Davon war bei der "Aufklärung" keine Rede.

Hendrik

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