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Erfahrungen mit der Strahlentherapie
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10.05.19 15:40
Prof.Seegenschmiedt 

Erfahrungen mit der Strahlentherapie

Liebe Mitglieder / Leser von Dupuytren-online,

Der Administrator des Forums Dr. Wolfgang Wach bat mich zu teils verwirrenden oder widersprüchlichen Äußerungen und Beobachtungen zur Strahlentherapie in mehreren Themenbeiträgen Stellung zu nehmen, wie ich dies im englisch-sprachigen Forum bereits tue.

ALLGEMEINES ZUR STRAHLENTHERAPIE

Strahlentherapeuten (das sind keine "Radiologen"!) müssen sich erst durch langjährige Arbeit am und mit den Patienten eine gewisse persönliche Erfahrung und Routine mit der Erkrankung "Dupuytren" erarbeiten u.a. durch:

> ständige eigenständige Erhebung der Anamnese (= Krankheitsgeschichte)

> sorgfältige und strukturierte körperliche Untersuchung inklusive Palpation = Tasten von Knoten, Strängen u.a. Befunden; Inspektion = Beobachtungen in Ruhe und bei Bewegung der Hand und Finger;

> Testung von Funktionen der Hand und Finger wie Spreizen, Beugen und Strecken der Finger, Table-Top-Test etc.


Erst bei langjähriger Erfahrung und Auswertung der Ergebnisse lernt man, die verschiedenen Entwicklungen der Erkrankung vor und nach der Bestrahlung richtig zu erkennen und zu deuten als "stabiler Befund" oder "Besserung" oder "Verschlechterung von Symptomen, Befunden und Funktionen".


Eine klar strukturierte Dokumentation ist wichtig: die Erfassung des Erstbefundes mittels Foto und/oder Skizze ist ganz entscheidend für eine spätere langfristige Beurteilung - auch im Eigeninteresse von Patient und Arzt. Zur Erstbewertung und Entscheidung für oder gegen den Einsatz der Strahlentherapie (= Indikationsstellung) gehören also:

> Dokumentation der Anamnese (Krankheitsgeschichte)
--> Musterbeispiel als Anlage [FB_Dupuytren-Anamnese_Symptome]

> Dokumentation des Untersuchungsbefundes
--> Musterbeispiel als Anlage [FB_Klinische-Untersuchung]

> Skizze oder Fotodokumentation der Knoten / Stränge und sonstiger Befunde ggfs. mit Konturierung des Strahlenfeldes zur späteren Verlaufsbeurteilung (Rückbildung, Stabilität, Voranschreiten der Befunde mit Feststellung neuer Knoten /Stränge inner- oder außerhalb des Strahlenfeldes, ggfs. Dokumentation von Befunden nach der Strahlentherapie.

Dazu Bildbeispiel mit Dupuytren beidseits: RT-Indikation nur rechts bei nachgewiesenem Progress über 6 Monate; links keine RT, da erstmals Befund ohne Nachweis eines Progresses in den letzten Monaten.


ENTSCHEIDUNG ZUR STRAHLENTHERAPIE (= INDIKATION)

Es liegt eine klare Festlegung der Fachgesellschaft DEGRO vor, die auch in aktuellen Leitlinien festgehalten ist --> LINK: https://www.degro.org/wp-content/uploads...-Endversion.pdf (Seite 59 - 74).

> Die Bestrahlung ohne Nachweis eines Progress der Erkrankung ist NICHT sinnvoll. Ein "Ruhezustand" kann teilweise über viele Jahre bestehen, so dass für diesen Fall keine Bestrahlung notwendig ist. Zum Nachweis eines Progress ist in der Regel ein Vergleich von zwei Zeitpunkten von > 6 Monaten sinnvoll

> Bei nachgewiesenem Progress (z.B. Zunahme der Knoten und/oder Stränge an Zahl und Größe) oder Zunahme der Symptome, wie z.B. Schmerzen oder veränderte Funktion (Winkeldefizit) ist die RT eine gute Therapiemöglichkeit das weitere Voranschreiten der Erkrankung im Frühstadium (Stadium n) zu stoppen. Eine teilweise oder vollständige Rückbildung von einzelnen Knoten / Strängen ist in der Regel nicht zu erwarten; dennoch wird dies immer wieder einmal beobachtet, ohne genau vorhergesagt werden zu können.

> Im Falle eines beginnenden Funktionsdefizits für einzelne oder mehrere Finger mit Verlust der Streckfähigkeit der Finger, hat sich in klinischen Studien gezeigt, dass die Bestrahlung ab >30° Winkeldefizit nicht mehr sinnvoll ist.

> Für die Strahlentherapie nach Durchführung eines invasiven Eingriffs (Nadelfasziotomie, lokale oder erweiterte Entfernung der Palmaraponeurose) oder nach Einspritzung von Weichmachern (CCH) zur Auslösung eines Einreissens der Stränge) gibt es derzeit keine Erkenntnisse über ein mögliches postoperatives Bestrahlungskonzept und seine Wirkung. Deshalb wird die Strahlentherapie für diese Anwendungen nicht empfohlen.


ZIELVOLUMEN DER BESTRAHLUNG (=Ausdehnung des Strahlenfeldes)

Als Richtlinie für die Festlegung des Zielvolumens gilt ein Sicherheitsabstand von etwa 2 cm nach proximal (= in Körperrichtung) und 2 cm nach distal (= in Richtung Fingerspitze) sowie 1 cm nach seitlich der klinisch dokumentierten Knoten und Stränge.

Die Grenzen des Bestrahlungsfeldes sollten immer per Skizze oder Foto dokumentiert werden (Beispiel siehe Anlage).

es folgt:
STRAHLENTHERAPIE-KONZEPT und BESTRAHLUNGSTECHNIK

Datei-Anhänge
FB_Dupuytren-Anamnese_Symptome_190510_MHS.pdf FB_Dupuytren-Anamnese_Symptome_190510_MHS.pdf (22x)

Mime-Type: application/pdf, 87 kB

Dupuytren - Strahlentherapie - Zielvolumen-Wahl.jpg Dupuytren - Strahlentherapie - Zielvolumen-Wahl.jpg (25x)

Mime-Type: image/jpeg, 165 kB

Dupuytren_Beidseits_RT-Indikation.JPG Dupuytren_Beidseits_RT-Indikation.JPG (17x)

Mime-Type: image/jpeg, 42 kB

FB_Dupuytren-Klinische-Untersuchung_190510_MHS.pdf FB_Dupuytren-Klinische-Untersuchung_190510_MHS.pdf (12x)

Mime-Type: application/pdf, 128 kB

10.05.19 18:14
Prof.Seegenschmiedt 

Re: Erfahrungen mit der Strahlentherapie

Allgemeine Hinweise für Mitglieder / Nutzer des Forums

Leitlinie der Fachgesellschaft DEGRO zur Strahlentherapie beim Morbus Dupuytren (... und Morbus Ledderhose) --> LINK: https://www.degro.org/wp-content/uploads...-Endversion.pdf (Seite 59 - 74).

STRAHLENTHERAPIE-KONZEPT

Bei einer Umfrage der Fachgesellschaft DEGRO (Patterns of Care Studie) im Jahr 2004 zeigte sich, dass damals in Deutschland verschiedene Bestrahlungskonzepte angewandt worden sind; dennoch wurde festgestellt, dass die meisten Strahlentherapie-Institutionen mit Einzeldosen im Bereich von > 3 Gy und 5 Sitzungen (= Fraktionen) pro Woche sowie mit insgesamt 2 Serien zu jeweils 5 Behandlungen im Abstand von 12 Wochen, also 30 Gy Gesamtdosis, behandelten, was damals auf Erkenntnisse von mehreren langfristig ausgewerteten klinischen Studien (u.a aus Erlangen und Essen) zurückging.

Andere Bestrahlungskonzepte mit z.B. 10 Sitzungen mit jeweils 2 Gy Einzeldosis über einen Zeitraum von 2 Wochen, d.h. 20 Gy Gesamtdosis, sind zwar ebenfalls noch in Gebrauch, jedoch kaum durch langfristige Ergebnisse von klinischen Studien in ihrer Wirkung belegt.

An einer Institution in Deutschland mit größerer Erfahrung wurden 2 Sitzungen mit jeweils 4 Gy Einzeldosis, also 8 Gy pro Woche, insgesamt 4 mal im Abstand von 4 Wochen verabreicht, woraus eine Gesamtdosis von 32 Gy resultiert. Die dazu gehörigen langfristigen Ergebnisse waren ähnlich gut wie die nach 10 x 3 Gy in 2 Serien im Abstand von 12 Wochen.

Insgesamt beeinflussen höhere Einzeldosen von 3 - 4 Gy und Gesamtdosen von ca. 30Gy die für das Voranschreiten der Erkrankung verantwortlichen Fibroblasten und Myofibroblasten in ihrer Aktivität mehr als die niedrigeren Einzel- und Gesamtdosen. Einige strahlenbiologischen Untersuchungen im Labor (Brenner et al. / Rödel et al.) bestätigen diese Erkenntnis. Daher wird derzeit das Bestrahlungskonzept mit 10 x 3 Gy in 2 Serien zu je 15Gy empfohlen.

Einige Patienten möchten auf die zweite Bestrahlungsserie verzichten und bis zu einem möglichen erneuten Voranschreiten der Erkrankung zuwarten. Dieses Vorgehen ist aber nicht zu empfehlen und auch in der Literatur nicht belegt.

Klinische Studien zur "Dosisfindung" der niedrigsten wirksamen Strahlendosis sind bisher weder in Deutschland noch international durchgeführt worden und können wohl unter den aktuellen Gegebenheiten und Erkenntnissen kaum noch durchgeführt werden; sonst müssten wohl einige Patienten ggfs. mit gar keiner oder einer zu niedrigen Strahlendosis behandelt werden.

Insgesamt gilt das Bestrahlungskonzept mit 10 x 3 Gy Einzeldosis (in 2 Serien im Abstand von 12 Wochen) und einer Gesamtdosis von 30 Gy als "Gold-Standard".


BESTRAHLUNGSTECHNIK (Linearbeschleuniger oder Orthovolt-Gerät)

Zur Bestrahlung der Innenseite der betroffenen Hand- und Finger-Regionen können sowohl Orthovolt-Geräte mit einer ausreichend hohen Energie (mindestens 100-125 kV Photonen) als auch Linearbeschleuniger mit Elektronen (mit ca. 4 - 6 MeV) eingesetzt werden; bei der Anwendung von Elektronen sollte ein sogenannter "Bolus" (der physikalisch normalem körperlichem Gewebe entspricht) von ca. 5 mm Dicke zum Einsatz kommen, damit die Hautoberfläche eine ausreichend hohe Strahlendosis erhält.

Auf die ausreichende Erfassung des Zielvolumens durch sorgfältige Voruntersuchung (Palpation zur Feststellung von Knoten und Strängen) und ggfs. mit zusätzlicher Bildgebung (MRT, Ultraschall) und eine optimale Bestrahlungstechnik ist stets zu achten. Dazu gehört auch der Einsatz von individuell angepassten Bleiblenden, mit denen das nicht betroffene normale Gewebe der Hand und der Finger bei der Bestrahlung geschont werden kann. Diese werden entweder als Bleigummi-Schablone (wenige Millimeter dick) am Orthovoltgerät oder als gegossene, mindestens 1 cm dicke Blei-Blende am Linearbeschleuniger vorgeschaltet (siehe dazu zwei Bildbeispiele für die Orthovolt- bzw. Linearbeschleuniger-Technik).

Es ist also NICHT angebracht, ein Strahlenfeld zu wählen, das der rechteckigen oder runden Größe des Tubus am Orthovoltgerät oder einem rechteckigen Feld am Linearbeschleuniger entspricht. Das RICHTIGE FELD entsteht durch die Planung anhand der sorgfältigen körperlichen Untersuchung (= Befund) mit Kenntnis des Ausbreitungsmuster an der Handfläche und ggfs. Finger unter Einbeziehung eines ausreichenden Sicherheitsabstandes von 1 - 2 cm als ein INDIVIDUELLES STRAHLENFELD. (siehe ein Bildbeispiel für die rechte Hand)

Für die langfristige Verlaufsbeobachtung ist es von großer Bedeutung, dass das individuelle Strahlenfeld photographisch genau dokumentiert wird, um zu beurteilen, ob evtl. spätere Knotenbildungen innerhalb oder außerhalb der RT-Region entstanden sind.

Datei-Anhänge
Dupuytren_RT_Feld-Ausblockung-mit-Bleigummi_Orthovoltgerät.jpg Dupuytren_RT_Feld-Ausblockung-mit-Bleigummi_Orthovoltgerät.jpg (13x)

Mime-Type: image/jpeg, 119 kB

Dupuytren_RT_Feld-Ausblockung-mit-1cm-Bleischablone_Linearbeschleuniger.jpg Dupuytren_RT_Feld-Ausblockung-mit-1cm-Bleischablone_Linearbeschleuniger.jpg (8x)

Mime-Type: image/jpeg, 105 kB

Dupuytren_Zielvolumen_Definition-RT_Feld-mit-Sicherheitssaum.jpg Dupuytren_Zielvolumen_Definition-RT_Feld-mit-Sicherheitssaum.jpg (12x)

Mime-Type: image/jpeg, 48 kB

10.05.19 18:38
wolfram0911 
Re: Erfahrungen mit der Strahlentherapie

Recht herzichen Dank, Herr Prof. Seegenschmiedt, für diese detaillierten und äußerst nützlichen Ausführungen!

Leider muß ich konstatieren, dass bei mir z.B. weder Anamneseuntersuchungen stattfanden, noch genaue und spezifische Festlegung des Bestrahlungsfeldes. Gefühlt wurde an Schablonen dann genommen, was verfügbar war, leider...

Freundliche Grüße und nochmals Dank,
Wolfram

Zuletzt bearbeitet am 10.05.19 18:47

12.05.19 16:17
Prof.Seegenschmiedt 

Re: Erfahrungen mit der Strahlentherapie

LITERATUR ZUR STRAHLENTHERAPIE

Über das Internet abrufbare deutschsprachige Veröffentlichung für interessierte Patienten und Ärzte zum Thema: Strahlentherapie bei Morbus Dupuytren und Morbus Ledderhose ( = gutartige Fibromatosen )

https://link.springer.com/content/pdf/10...-015-0088-3.pdf (Übersichtsartikel 2016)

Zuletzt bearbeitet am 12.05.19 16:24

Datei-Anhänge
Strahlentherapie bei Fibromatosen.jpg Strahlentherapie bei Fibromatosen.jpg (16x)

Mime-Type: image/jpeg, 36 kB

15.06.20 20:37
Kiki1968 
Re: Erfahrungen mit der Strahlentherapie

Lieber Prof. Dr. Seegenschmidt,

für mich ist es ein wahrer Se(e)gen gewesen, dass ich auf die Strahlentherapie und IHRE Erfolge bei der Internetrecherche aufmerksam wurde...

Leider bin ich meiner linken Hand etwas zu spät darauf gekommen, dass ich unter Morbus Dupuytren leide. Andere Ärzte haben es zuvor nicht diagnostiziert, obwohl in meiner Hand dicke Knoten zu fühlen waren und meine Finger schon begonnen hatten sich zu krümmen.

Nach einem Termin bei Ihnen, wurde ich vorbildlich untersucht und es war schnell klar, dass es sich um MD handelt. Sie hatten mir gesagt, dass es für die Therapie besser wäre, wenn das Stadium noch nicht so fortgeschritten wie bei mir (der Ringfinger ließ sich nicht mehr strecken!), dennoch haben wir uns für eine Behandlung entschlossen.

Das war die beste Entscheidung !!!!! Alle Finger sind wieder ohne Probleme und ohne Schmerzen streckbar, man sieht nur von oben, dass mit der Hand was nicht stimmt. Die Hand ist voll einsetzbar. Voll und ganz, so als wäre nie was gewesen. Keine Hauttrockenheit, nichts !!!

Seit nun mehr als 8 Jahren komme ich jedes Jahr zu Kontrolluntersuchung. Auch die linke Hand wies Knoten auf und wurde direkt und dieses mal früh genug behandelt. Alles bestens.

Ich kann mich nur mehr als herzlich bedanken, dass ich mir alternativ z.B. nicht die ganze Hand aufschneiden lassen musste - DANKE an das ganze TEAM mit Dr. Yilmam in Essen

Einen netten Gruß,
Kirsten Bühler

16.05.22 15:46
MarTh 
Re: Erfahrungen mit der Strahlentherapie

Weiß jemand wie man Prof. Seegenschmidt erreichen kann.

Würde mich gerne in Essen bestrahlen lassen, hätte aber gerne dass Prof Seegenschmidt die Voruntersuchung macht (in der die bestrahlende Fläche bestimmt wird etc).

Herzlichen Dank schon im Voraus.

Zuletzt bearbeitet am 19.05.22 12:20

16.05.22 15:56
Summer 
Re: Erfahrungen mit der Strahlentherapie

Versuch es einfach über die Praxis:
https://ruhrradiologie-essen.de/
https://ruhrradiologie-essen.de/essen-rue191/

Bei der Terminvereinbarung musst du aber nach Herr Prof. Dr. Seegenschmiedt fragen, er ist nur alle 14 Tage samstags in Essen - so meine Information vom letzten Jahr.

Gruß Summer

PS. nein es ist keine Werbung für Herrn Prof. Dr. Seegenschmiedt ich habe mich nur sehr gut bei ihm aufgehoben gefüllt!

Nachtrag: das habe ich gerade noch gefunden:
https://www.jameda.de/essen/aerzte/strahlentherapeuten/prof-dr-michael-heinrich-seegenschmiedt/uebersicht/81160355_1/

Angaben aber ohne Gewähr!

Zuletzt bearbeitet am 16.05.22 16:03

17.05.22 12:05
MarTh 
Re: Erfahrungen mit der Strahlentherapie

Danke vielmals!!!

Denke auch, dass Prof Seegenschmidt die mitunter beste Adresse für die Behandlung ist

Zuletzt bearbeitet am 19.05.22 12:20

19.05.22 20:57
MarTh 
Re: Erfahrungen mit der Strahlentherapie

Habe nun eine sehr ausführliche Antwort von Prof. Seegenschmidt persönlich erhalten, ebenso wurden mir sofort mehrere zeitnahe Termine (mehrere Termine in den nächsten drei Tagen) angeboten.

Top!

23.05.22 10:19
MarTh 
Re: Erfahrungen mit der Strahlentherapie

Ich hatte gestern abends - ja selbst am Wochenende nahm sich Prof. Seegenschmiedt Zeit - eine Videokonsultation mit Prof Seegenschmiedt.

Wer nachlesen möchte hier mein Thread und meine Geschichte:

https://www.dupuytren-online.de/Forum_de...1645257516.html

Ich möchte vorweg schicken, dass ich es nur empfehlen kann Prof Seegenschmiedt zu konsultieren. Ist keine Werbung - die Entscheidung steht jedem frei. Aber wie man in meinem Thread lesen kann, war ich kurz davor mich im AKH Wien bestrahlen zu lassen. Ich bin froh, die Entscheidung getroffen zu haben Prof Seegenschmiedt zu kontaktieren. Das ständige Grübeln und Festhängen in den eigenen Gedanken ist nach dem Gespräch in einen konkreten Plan gemündet. Ich denke viele hier schreiben aus Gründen der selben Ratlosigkeit, was denn nun am besten zu tun sei.

Die Entscheidung die Konsultation per Video abzuwickeln war für mich angesichts der Anreise nach Essen klar, umso glücklicher war ich, dass diese Möglichkeit bei Prof Seegenschmiedt auch gegeben ist.

Das Gespräch fand in einem sehr angenehmen und professionellen Rahmen statt - Prof. Seegenschmiedt ist, das merkt man recht schnell im Gespräch, eine Koryphäe auf seinem Gebiet. Das Setup über Videokonferenz hat einwandfrei geklappt.

Er nimmt sich Zeit, geht ganz individuell auf den eigenen Fall ein und hat einfach unglaublich viel Erfahrung.

Ich war in Wien bereits bei einer Handchirurgin und bei einer Radioonkologin die Dupytren bestrahlt. Die Untersuchungen beliefen sich auf oberflächliches Tasten der bereits sichtbaren Knoten - Dr Seegenschmidt erkannte selbst über die Kamera mittels Tests weitere Stränge - die mir bis dato gar nicht aufgefallen waren - eine Anamnese wie Prof Seegenschmiedt sie durchführt wurde in keinster Weise gemacht. Ich denke es gibt einfach kaum/keine Mediziner die derart viel Erfahrung mit Dupuytren haben.

Ich habe nun endgültig beschlossen die Bestrahlung im AKH Wien nicht zu machen und wenn es dann soweit ist, den Weg nach Essen auf mich zu nehmen - wenngleich ich in Wien 15min entfernt eine gratis Behandlung über die Krankenkasse in Anspruch nehmen könnte. Das Know how und die Erfahrung von Prof Seegenschmiedt ist unvergleichlich besser.

Ich möchte die bestmögliche Betreuung bei dieser doch auch undurchsichtigen Krankheit und bin froh diese mit Prof Seegenschmiedt gefunden zu haben.0

Sollten Sie (Prof. Seegenschmiedt) das zufällig mal lesen: Herzlichen Dank. Wir Dupuytren Patienten können uns glücklich schätzen Sie zu haben!!!!!!

Zuletzt bearbeitet am 23.05.22 11:39

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