| Passwort vergessen?
11 Benutzer onlineSie sind nicht angemeldet.  Anmelden
Erfahrungen mit Handchirurgen
 1 .. 7 .. 11 12 13 14 15 .. 22
 1 .. 7 .. 11 12 13 14 15 .. 22
02.06.12 13:06
stefan19652 

Re: Erfahrungen mit Handchirurgen

marianne:
Hallo Stefan,

also meine Mutter sagt, dass die Hand morgens sehr weh tut, wenn sie die Hand aus der Schiene holt. Der Handrücken ist dann auch geschwollen. Ich sage dann, dass sie kühlen muss. Ist doch richtig oder? Wir hatten uns das doch etwas leichter vorgestellt. Aber gut wir müssen Geduld haben. Die Hausärztin hatte übrigens von dieser Methode abgeraten bzw. Sie kannte sie gar nicht. Meine Mutter hatte eine Überweisung zum Handchir. für eine OP. Aber das wollte meine Mutter eben nciht mehr.
VG
Susanne

Hi Susanne,
schmerzen am morgen wegen schiene ist sehr schlecht. Plus schwellung ist ganz ganz schlecht. Ein hinweis darauf, dass die schiene nicht annähernd richtig sitzt. Das prob kenne ich zu gut. Hat leider etwas logik, da wenn ein unerfahrener schienenbauer an einem anderen menschen eine schiene anliegt, der erbauer ja selbst nichts fühlen und somit keinen fehler entdecken kann.
Die schwellung morgens dann kühlen ist ein logischer notbehelf. Besser wäre, eine vernünftige schiene zu tragen, die auch etwas bequem sein darf. Nimm den Fixxglove. Ist nunmal die beste schiene zur zeit. Dazu würde ich anraten, einen physiotherapeut zumindest 1 mal aufzusuchen, um deiner mutter zu zeigen, wie sie den finger bewegen soll und auch eine lymphdrainage durchzuführen weiss. Das kann sie dann einfach selbst machen. Oder du hilfst ihr. Ist als laie laienhaft recht einfach zu machen. Schau mal gleich in deinen privatemailkasten hier.

Ein tipp noch: solange alte schiene benutzt wird, wecker nachts stellen, dass die schiene nur noch die halbe zeit getragen wird, also etwa morgens um 3 wieder abnehmen. Ist aber nur eine notlösung.

Vg S.


http://www.dupuytrensche-kontraktur.de

" Wie meine Meinungen zustande kommen? Ganz banal eigentlich: "wenn es riecht wie ein Esel, ieh-ahh macht wie ein Esel und aussieht wie ein Esel, dann ist es auch ein Esel" *Stefan 2012

02.06.12 15:19
wach 

Administrator

Re: Erfahrungen mit Handchirurgen

Wie Stefan schon geschrieben hat, sollte die Hand in der Früh nicht weh tun. Vermutlich drückt die Schiene irgendwo, schnürt vielleicht etwas ab und die Hand schwillt dadurch über Nacht an. Wie empfindet Deine Mutter denn die Schiene, wenn sie sie anlegt? Drückt sie dann schon? Das sollte nicht sein. Die Schiene sollte locker sitzen und nur verhindern, dass der behandelte Finger nachts in einer gekrümmten Stellung ruht. Die Schiene soll keinen Druck ausüben, weder auf das früher krumme Gelenk, noch sonst wo auf die Hand. Falls die Schiene mit Klettbändern befestigt wird, dann die Klettbänder nur locker anlegen. Falls die Schiene selbst drückt und aus Thermoplastik ist, kann man sie auch ein paar Minuten ins heiße Wasser halten und dann selbst biegen, sodass sie besser passt.

Beim Tragen einer Nachtschiene ist es allerdings normal, dass am Morgen die geschienten Gelenke steif sind. Das sollte aber nach etwa 10 Minuten und Fingerbewegung wieder vergehen. Die Bewegung der steifen Gelenke kann anfangs auch etwas weh tun. Das ist normal, vor allem wenn man älter ist.

Um die Schwellung am Morgen zu reduzieren genügt es vielleicht auch, die Hand eine Zeit lang hoch zu halten und die Finger zu bewegen. Dann schwillt die Hand meistens allmählich ab.

Falls deine Mutter jedoch das Gefühl hat, dass die Hand entzündet ist, z. B. an der Stelle mit dem Hautriß, dann sollte sie unbedingt noch mal zu Dr. Groeben gehen und ihm das zeigen. Einen Physiotherapeuten sollte sie nach eine Nadelfasziotomie eigentlich nicht brauchen.

Wolfgang

marianne:
Hallo Stefan,

also meine Mutter sagt, dass die Hand morgens sehr weh tut, wenn sie die Hand aus der Schiene holt. Der Handrücken ist dann auch geschwollen. Ich sage dann, dass sie kühlen muss. Ist doch richtig oder? Wir hatten uns das doch etwas leichter vorgestellt. Aber gut wir müssen Geduld haben. Die Hausärztin hatte übrigens von dieser Methode abgeraten bzw. Sie kannte sie gar nicht. Meine Mutter hatte eine Überweisung zum Handchir. für eine OP. Aber das wollte meine Mutter eben nciht mehr.
VG
Susanne


Zuletzt bearbeitet am 02.06.12 15:20

03.06.12 12:40
stefan19652 

Re: Erfahrungen mit Handchirurgen

wach:
......Einen Physiotherapeuten sollte sie nach eine Nadelfasziotomie eigentlich nicht brauchen.......



Um missverständnissen vorzubeugen: natürlich sollte jeder patient nach einer PNF ohne Physio auskommen. Wenn allerdings bewegungsprobleme auch noch mehrere tage nach pnf auftauchen, so sollte man auch hier vorsichtig sein. Denn auch hierbei gibt es innere vernarbungen/verklebungen, wenn auch ganz gering bis minimal. Daher sollte man bei bewegungsproblemen nach tagen nach OP sich ruhig 1 mal von einem profi zeigen lassen, was man tun kann.

S. :-)

http://www.dupuytrensche-kontraktur.de

" Wie meine Meinungen zustande kommen? Ganz banal eigentlich: "wenn es riecht wie ein Esel, ieh-ahh macht wie ein Esel und aussieht wie ein Esel, dann ist es auch ein Esel" *Stefan 2012

11.06.12 01:36
whelmut

nicht registriert

Re: Erfahrungen mit Handchirurgen und PNF mit nachfolg. Bestrahlung und überhaupt

Seit ca 1998 habe ich das Vergnügen - ha ha - Dupuytrensche Knoten zu haben. Erst am kl. Finger der linken Hand, direkt erstes Glied u. Handfläche. Dieses wurde dann 2002 - bei Reststreckvermögen 45 Grad - schön ordentlich geschnitten, d.h. Zickzackschnitt über 2/3 des kl. Fingers runter zum Ballen an der Handfläche. Schmerzen - minimal, Schwellungen - jaaaa und die letzten Schwellungen verschwanden erst nach einem halben Jahr restlos. Bis dahin schränkten sie die Bewegungsfähigkeit des kleinen Fingers ein. Mit Maneller Therapie und Lymphdrainage bei meiner Physiotherap. besserte es sich zügig.

Merkwürdigkeit, die ich mir nicht erklären kann: bis ca. einem 3/4 Jahr nach OP war alles bestens, Finger genauso streckbar wie der an der rechten Hand ohne "Befall". ABER - bei meiner Arbeitsstelle hatte ich richtig Krach mit einen sog. Kollegen, und siehe da - es begann sich sehr zügig ein Knoten zu entwickeln, diesmal mitten in der li. Handfläche auf der Sehne zum Ringfinger. Tatsächlich entwickelte sich während dieser Krise ein Knoten von einer Grösse, der vorher am kl. Finger fast 10 Jahre brauchte, binnen 1,5 Monaten.. Man konnte richtig zusehen, wie er wuchs.

Nach Abklingen der Kollegenpest, ging das Wachstum zurück und im September 2010, bei ca. 40 % Streckungsrest, liess ich von Hrn. Prof. Felderhof die Perkussive Nadel Faszi.-Tomie PNF durchführen, da ich absolut keine Lust mehr auf diese Wahnsinns Zickzackschnitte mehr hatte und auch nicht auf das evt auch damit zusammenhängende schlagartige Wachstum der Knoten kurze Zeit später.

Die PNF - ein ambulanter Eingriff - wenn Pflege zuhause durch Angehörige möglich wird - unter Lokalanästhesie gemacht. Dachte ich, aber es wurde doch eine kleine Vollnarkose, die Nerven ab Karpal in Richtung Finger wurden zusätzlich über eine sog. Leitungs-Anästhesie schmerzfrei gestellt. Nett - zum Aufwachen nach der Narkose u. der OP gabs von der netten Schwester Kaffee!!! Und die Schwestern nervten einen schon fast mit ihren Fragen ob man nicht evt. doch etwas Schmerzmittel benötigen würde.... Besser so rum und man braucht die nicht.. Schmerzen hinterher - fast Null.

Das Ergebniss. der vorher nur noch mit 40 Grad Rest streckbare Ringfinger war zu 110 % gerade. Und das ohne die ganz schweren Nachwehen wie bei der Zickzack-OP am kl Finger. Ich trug relativ gerne u. eifrig den Streckhandschuh, und immer wenn sich die Streckfähigkeit - nach meiner neurotisch-subjektiven Empfindung - leicht einschränkt, lege ich den wieder an für einige Nächte. Geholfen hat auch die Manuelle Therapie und Knotendrückerei meiner Physiotherapeuten. Nette körperliche Nähe scheinen die Knoten nicht zu mögen, da stockt das Wachstum - etwas... Es ist mein Eindruck, dass es erst mal die Streckfähigkeit des Fingers verbessert, wenn man die Knoten kneten und drücken lässt, aber am unangenehmen Ziehen glaube ich auch, dass das Wuchern der Knoten auch gefördert wird, genauso, wie durch anstrengende manuelle Tätigkeit.

Bis jetzt Juni 2012 kamen keine neuen Knoten an der linken Hand, was auch daran liegen könnte, dass ich über Meviva, die per PNF behandelten Knoten mit der Röntgen-Reizstrahlungstherapie bearbeiten liess. Nach dem Röntgen ca 2 - 3 Monate späterschrumpften die Knoten sehr stark und sind zur Zeit praktisch nur noch tastbar, aber sonst unsichtbar und kaum die Bewegung behindernd.

Allerdings kommen sein ca. einem halben Jahr auffällige kleine Knotenansätze an der rechten Hand, Sehne mitte des Zeigefingers und auf der Handfläche, Sehne zum Mittelfinger. Ich werde das mit Meviva genau im Auge behalten und dann wieder "einschreiten".


Ich wünsche allen, die auch an dieser "Seuche" leiden alles erdenklich Gute und ein Gutes Händchen bei der Behandlung.

11.06.12 11:46
stefan19652 

Re: Erfahrungen mit Handchirurgen

whelmut:
Seit ca 1998 habe ich das Vergnügen - ha ha - Dupuytrensche Knoten zu haben. Erst am kl. Finger der linken Hand, direkt erstes Glied u. Handfläche. Dieses wurde dann 2002 - bei Reststreckvermögen 45 Grad - schön ordentlich geschnitten, d.h. Zickzackschnitt über 2/3 des kl. Fingers runter zum Ballen an der Handfläche. Schmerzen - minimal, Schwellungen - jaaaa und die letzten Schwellungen verschwanden erst nach einem halben Jahr restlos. Bis dahin schränkten sie die Bewegungsfähigkeit des kleinen Fingers ein. Mit Maneller Therapie und Lymphdrainage bei meiner Physiotherap. besserte es sich zügig.

Merkwürdigkeit, die ich mir nicht erklären kann: bis ca. einem 3/4 Jahr nach OP war alles bestens, Finger genauso streckbar wie der an der rechten Hand ohne "Befall". ABER - bei meiner Arbeitsstelle hatte ich richtig Krach mit einen sog. Kollegen, und siehe da - es begann sich sehr zügig ein Knoten zu entwickeln, diesmal mitten in der li. Handfläche auf der Sehne zum Ringfinger. Tatsächlich entwickelte sich während dieser Krise ein Knoten von einer Grösse, der vorher am kl. Finger fast 10 Jahre brauchte, binnen 1,5 Monaten.. Man konnte richtig zusehen, wie er wuchs.

Nach Abklingen der Kollegenpest, ging das Wachstum zurück und im September 2010, bei ca. 40 % Streckungsrest, liess ich von Hrn. Prof. Felderhof die Perkussive Nadel Faszi.-Tomie PNF durchführen, da ich absolut keine Lust mehr auf diese Wahnsinns Zickzackschnitte mehr hatte und auch nicht auf das evt auch damit zusammenhängende schlagartige Wachstum der Knoten kurze Zeit später.

Die PNF - ein ambulanter Eingriff - wenn Pflege zuhause durch Angehörige möglich wird - unter Lokalanästhesie gemacht. Dachte ich, aber es wurde doch eine kleine Vollnarkose, die Nerven ab Karpal in Richtung Finger wurden zusätzlich über eine sog. Leitungs-Anästhesie schmerzfrei gestellt. Nett - zum Aufwachen nach der Narkose u. der OP gabs von der netten Schwester Kaffee!!! Und die Schwestern nervten einen schon fast mit ihren Fragen ob man nicht evt. doch etwas Schmerzmittel benötigen würde.... Besser so rum und man braucht die nicht.. Schmerzen hinterher - fast Null.

Das Ergebniss. der vorher nur noch mit 40 Grad Rest streckbare Ringfinger war zu 110 % gerade. Und das ohne die ganz schweren Nachwehen wie bei der Zickzack-OP am kl Finger. Ich trug relativ gerne u. eifrig den Streckhandschuh, und immer wenn sich die Streckfähigkeit - nach meiner neurotisch-subjektiven Empfindung - leicht einschränkt, lege ich den wieder an für einige Nächte. Geholfen hat auch die Manuelle Therapie und Knotendrückerei meiner Physiotherapeuten. Nette körperliche Nähe scheinen die Knoten nicht zu mögen, da stockt das Wachstum - etwas... Es ist mein Eindruck, dass es erst mal die Streckfähigkeit des Fingers verbessert, wenn man die Knoten kneten und drücken lässt, aber am unangenehmen Ziehen glaube ich auch, dass das Wuchern der Knoten auch gefördert wird, genauso, wie durch anstrengende manuelle Tätigkeit.

Bis jetzt Juni 2012 kamen keine neuen Knoten an der linken Hand, was auch daran liegen könnte, dass ich über Meviva, die per PNF behandelten Knoten mit der Röntgen-Reizstrahlungstherapie bearbeiten liess. Nach dem Röntgen ca 2 - 3 Monate späterschrumpften die Knoten sehr stark und sind zur Zeit praktisch nur noch tastbar, aber sonst unsichtbar und kaum die Bewegung behindernd.

Allerdings kommen sein ca. einem halben Jahr auffällige kleine Knotenansätze an der rechten Hand, Sehne mitte des Zeigefingers und auf der Handfläche, Sehne zum Mittelfinger. Ich werde das mit Meviva genau im Auge behalten und dann wieder "einschreiten".


Ich wünsche allen, die auch an dieser "Seuche" leiden alles erdenklich Gute und ein Gutes Händchen bei der Behandlung.

Hallo whelmut, ich empfehle Dir, schnellstens über eine Betrahlung der Knötchen an der rechten Hand nach zu denken. Mit etwas glück hast Du dann mti dem neuen Ruhe.

Vg S.

http://www.dupuytrensche-kontraktur.de

" Wie meine Meinungen zustande kommen? Ganz banal eigentlich: "wenn es riecht wie ein Esel, ieh-ahh macht wie ein Esel und aussieht wie ein Esel, dann ist es auch ein Esel" *Stefan 2012

12.06.12 13:45
birgitf 
Re: Erfahrungen mit Handchirurgen

whelmut:
Seit ca 1998 habe ich das Vergnügen - ha ha - Dupuytrensche Knoten zu haben. Erst am kl. Finger der linken Hand, direkt erstes Glied u. Handfläche. Dieses wurde dann 2002 - bei Reststreckvermögen 45 Grad - schön ordentlich geschnitten, d.h. Zickzackschnitt über 2/3 des kl. Fingers runter zum Ballen an der Handfläche. Schmerzen - minimal, Schwellungen - jaaaa und die letzten Schwellungen verschwanden erst nach einem halben Jahr restlos. Bis dahin schränkten sie die Bewegungsfähigkeit des kleinen Fingers ein. Mit Maneller Therapie und Lymphdrainage bei meiner Physiotherap. besserte es sich zügig.

Merkwürdigkeit, die ich mir nicht erklären kann: bis ca. einem 3/4 Jahr nach OP war alles bestens, Finger genauso streckbar wie der an der rechten Hand ohne "Befall". ABER - bei meiner Arbeitsstelle hatte ich richtig Krach mit einen sog. Kollegen, und siehe da - es begann sich sehr zügig ein Knoten zu entwickeln, diesmal mitten in der li. Handfläche auf der Sehne zum Ringfinger. Tatsächlich entwickelte sich während dieser Krise ein Knoten von einer Grösse, der vorher am kl. Finger fast 10 Jahre brauchte, binnen 1,5 Monaten.. Man konnte richtig zusehen, wie er wuchs.

Nach Abklingen der Kollegenpest, ging das Wachstum zurück und im September 2010, bei ca. 40 % Streckungsrest, liess ich von Hrn. Prof. Felderhof die Perkussive Nadel Faszi.-Tomie PNF durchführen, da ich absolut keine Lust mehr auf diese Wahnsinns Zickzackschnitte mehr hatte und auch nicht auf das evt auch damit zusammenhängende schlagartige Wachstum der Knoten kurze Zeit später.

Die PNF - ein ambulanter Eingriff - wenn Pflege zuhause durch Angehörige möglich wird - unter Lokalanästhesie gemacht. Dachte ich, aber es wurde doch eine kleine Vollnarkose, die Nerven ab Karpal in Richtung Finger wurden zusätzlich über eine sog. Leitungs-Anästhesie schmerzfrei gestellt. Nett - zum Aufwachen nach der Narkose u. der OP gabs von der netten Schwester Kaffee!!! Und die Schwestern nervten einen schon fast mit ihren Fragen ob man nicht evt. doch etwas Schmerzmittel benötigen würde.... Besser so rum und man braucht die nicht.. Schmerzen hinterher - fast Null.

Das Ergebniss. der vorher nur noch mit 40 Grad Rest streckbare Ringfinger war zu 110 % gerade. Und das ohne die ganz schweren Nachwehen wie bei der Zickzack-OP am kl Finger. Ich trug relativ gerne u. eifrig den Streckhandschuh, und immer wenn sich die Streckfähigkeit - nach meiner neurotisch-subjektiven Empfindung - leicht einschränkt, lege ich den wieder an für einige Nächte. Geholfen hat auch die Manuelle Therapie und Knotendrückerei meiner Physiotherapeuten. Nette körperliche Nähe scheinen die Knoten nicht zu mögen, da stockt das Wachstum - etwas... Es ist mein Eindruck, dass es erst mal die Streckfähigkeit des Fingers verbessert, wenn man die Knoten kneten und drücken lässt, aber am unangenehmen Ziehen glaube ich auch, dass das Wuchern der Knoten auch gefördert wird, genauso, wie durch anstrengende manuelle Tätigkeit.

Bis jetzt Juni 2012 kamen keine neuen Knoten an der linken Hand, was auch daran liegen könnte, dass ich über Meviva, die per PNF behandelten Knoten mit der Röntgen-Reizstrahlungstherapie bearbeiten liess. Nach dem Röntgen ca 2 - 3 Monate späterschrumpften die Knoten sehr stark und sind zur Zeit praktisch nur noch tastbar, aber sonst unsichtbar und kaum die Bewegung behindernd.

Allerdings kommen sein ca. einem halben Jahr auffällige kleine Knotenansätze an der rechten Hand, Sehne mitte des Zeigefingers und auf der Handfläche, Sehne zum Mittelfinger. Ich werde das mit Meviva genau im Auge behalten und dann wieder "einschreiten".


Ich wünsche allen, die auch an dieser "Seuche" leiden alles erdenklich Gute und ein Gutes Händchen bei der Behandlung.


Hallo whelmut,

ich habe mal eine Frage: wurden bei Dir die Knoten mit Perkussive Nadel Faszi.-Tomie (PNF) erfolgreich behandelt? Ich dachte bislang, dass diese Behandlungsmethode nur bei Bindegewebssträngen angewandt wird und horche nun hoffnungsvoll auf. Hintergrund: ich selber habe zwei große Knoten sowie einen Strang in der Handinnenfläche (hat sich nach der OP von zwei schnellenden Fingern gebildet) und bin auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten. Ich bin sportlich sehr aktiv und rudere regelmäßig - und da drücken der Knoten in der Handinnenfläche doch sehr.

Vielen Dank im Voraus.

Viele Grüße von Birgit

12.06.12 20:12
Suzanna 
Re: Erfahrungen mit Handchirurgen

Hallo liebe Leidgenossen,

habe das gleiche Problem wie Birgit. Ein dicker Strang und rechts und links Knoten, die durch den Fixx-glove platte Erhebungen geworden sind. Habe jetzt 2 x 5 Röntgenbestrahlungen hinter mir (Februar und Mai 2012) und bis jetzt ist der Verlauf nicht fortgeschritten. Der Mittelfinger droht krumm zu werden.
Würde eine Nadelfasziotomie einer großen OP (hatte schon 3) vorziehen. Kennt jemand im Ruhrgebiet oder Umkreis einen Arzt, der das macht?

Viele Grüße
Suzanna

12.06.12 20:22
whelmut

nicht registriert

Re: Erfahrungen mit Handchirurgen

Hallo Stefan,

danke für die Ermunterung zur Bestrahlung m. Röntgen. Ich werde im nächsten Quartal nochmal einen Termin bei Meviva besorgen und denke, dass die dafür auch offen sind. Nur finde ich es komisch, dass die Radiologin nur Flächen mit max. 4 cm Durchmesser bestrahlen kann - ist wohl ein altes Röntgen Gerät. Ich werde mich da noch mal erkundigen bei der Radiologen-Konurenz.

Die Idee hatte ich auch schon, obs nicht besser wäre, gleich die Ganze Hand in die Strahlen zu halten, denn es wuchert am Kl. finger und mitte Handfläche zurm Ringfinger hin, das passt nicht in eine Bestrahlung. Sollte aber nicht mein Problem sein, da soll sich die Doktorin mal den Kopf zerbrechen.







stefan19652:
whelmut:
Seit ca 1998 habe ich das Vergnügen - ha ha - Dupuytrensche Knoten zu haben. Erst am kl. Finger der linken Hand, direkt erstes Glied u. Handfläche. Dieses wurde dann 2002 - bei Reststreckvermögen 45 Grad - schön ordentlich geschnitten, d.h. Zickzackschnitt über 2/3 des kl. Fingers runter zum Ballen an der Handfläche. Schmerzen - minimal, Schwellungen - jaaaa und die letzten Schwellungen verschwanden erst nach einem halben Jahr restlos. Bis dahin schränkten sie die Bewegungsfähigkeit des kleinen Fingers ein. Mit Maneller Therapie und Lymphdrainage bei meiner Physiotherap. besserte es sich zügig.

Merkwürdigkeit, die ich mir nicht erklären kann: bis ca. einem 3/4 Jahr nach OP war alles bestens, Finger genauso streckbar wie der an der rechten Hand ohne "Befall". ABER - bei meiner Arbeitsstelle hatte ich richtig Krach mit einen sog. Kollegen, und siehe da - es begann sich sehr zügig ein Knoten zu entwickeln, diesmal mitten in der li. Handfläche auf der Sehne zum Ringfinger. Tatsächlich entwickelte sich während dieser Krise ein Knoten von einer Grösse, der vorher am kl. Finger fast 10 Jahre brauchte, binnen 1,5 Monaten.. Man konnte richtig zusehen, wie er wuchs.

Nach Abklingen der Kollegenpest, ging das Wachstum zurück und im September 2010, bei ca. 40 % Streckungsrest, liess ich von Hrn. Prof. Felderhof die Perkussive Nadel Faszi.-Tomie PNF durchführen, da ich absolut keine Lust mehr auf diese Wahnsinns Zickzackschnitte mehr hatte und auch nicht auf das evt auch damit zusammenhängende schlagartige Wachstum der Knoten kurze Zeit später.

Die PNF - ein ambulanter Eingriff - wenn Pflege zuhause durch Angehörige möglich wird - unter Lokalanästhesie gemacht. Dachte ich, aber es wurde doch eine kleine Vollnarkose, die Nerven ab Karpal in Richtung Finger wurden zusätzlich über eine sog. Leitungs-Anästhesie schmerzfrei gestellt. Nett - zum Aufwachen nach der Narkose u. der OP gabs von der netten Schwester Kaffee!!! Und die Schwestern nervten einen schon fast mit ihren Fragen ob man nicht evt. doch etwas Schmerzmittel benötigen würde.... Besser so rum und man braucht die nicht.. Schmerzen hinterher - fast Null.

Das Ergebniss. der vorher nur noch mit 40 Grad Rest streckbare Ringfinger war zu 110 % gerade. Und das ohne die ganz schweren Nachwehen wie bei der Zickzack-OP am kl Finger. Ich trug relativ gerne u. eifrig den Streckhandschuh, und immer wenn sich die Streckfähigkeit - nach meiner neurotisch-subjektiven Empfindung - leicht einschränkt, lege ich den wieder an für einige Nächte. Geholfen hat auch die Manuelle Therapie und Knotendrückerei meiner Physiotherapeuten. Nette körperliche Nähe scheinen die Knoten nicht zu mögen, da stockt das Wachstum - etwas... Es ist mein Eindruck, dass es erst mal die Streckfähigkeit des Fingers verbessert, wenn man die Knoten kneten und drücken lässt, aber am unangenehmen Ziehen glaube ich auch, dass das Wuchern der Knoten auch gefördert wird, genauso, wie durch anstrengende manuelle Tätigkeit.

Bis jetzt Juni 2012 kamen keine neuen Knoten an der linken Hand, was auch daran liegen könnte, dass ich über Meviva, die per PNF behandelten Knoten mit der Röntgen-Reizstrahlungstherapie bearbeiten liess. Nach dem Röntgen ca 2 - 3 Monate späterschrumpften die Knoten sehr stark und sind zur Zeit praktisch nur noch tastbar, aber sonst unsichtbar und kaum die Bewegung behindernd.

Allerdings kommen sein ca. einem halben Jahr auffällige kleine Knotenansätze an der rechten Hand, Sehne mitte des Zeigefingers und auf der Handfläche, Sehne zum Mittelfinger. Ich werde das mit Meviva genau im Auge behalten und dann wieder "einschreiten".


Ich wünsche allen, die auch an dieser "Seuche" leiden alles erdenklich Gute und ein Gutes Händchen bei der Behandlung.

Hallo whelmut, ich empfehle Dir, schnellstens über eine Betrahlung der Knötchen an der rechten Hand nach zu denken. Mit etwas glück hast Du dann mti dem neuen Ruhe.

Vg S.

http://www.dupuytrensche-kontraktur.de

" Wie meine Meinungen zustande kommen? Ganz banal eigentlich: "wenn es riecht wie ein Esel, ieh-ahh macht wie ein Esel und aussieht wie ein Esel, dann ist es auch ein Esel" *Stefan 2012

12.06.12 20:46
whelmut

nicht registriert

Re: Erfahrungen mit Handchirurgen

guten Abend Birgit,

Ob Knoten oder Stränge oder wie auch - ist wurscht. Denn es geht um die Wucherungen dank Dupuytren, die die Bewegung der Finger einschränken. Bei mir wurde die PNF an der Handfläche an den Sehnen zum Ringfinger hin und auch dort am ersten Glied durchgeführt. Wie schon gesagt, die Streckfähigkeit des Ri-Fingers war schon auf 4o Grad beschränkt und jetzt kann ich die Finger wieder von der Tischplatte fast einen cm abheben, bei flach aufliegender Hand. Sind jetzt 100 % Streckung drin. Die Behandlung war im Sept. 2010. Mein Tip: nüschd wie hin zum Doktor, und das mal ansehen lassen. Meine Ärztin sagte, dass es leichter ist, die PNF an Wucherungen an der Handfläche einzusetzen, weil am Finger öfters beim Harken mit der Nadel die Nerven leiden könnten. Aber auch dort kann man PNF einsetzen.

Was passiert bei PNF? Der Arzt sticht mit der Nadel unter Narkose von aussen mit einer dicken Schneidenadel in die Knoten und schafft Auflockerung und Raum für die Knoten, und Sehnenscheiden, so dass er dann mit Schmackes und wohldoserter Gewalt die Beweglichkeit wieder herstellen kann. Da man in Vollnarkose liegt hört man das laute Ratschen nicht, wenn die Knoten sich unter der "Gewaltanwendung" wieder ihre Bahn schaffen. Da gibts bei youtube einen Film.. grusel...

Zu mir: ich bin mit den Behandlungsergebnis zu 100 Prozent zu frieden. Die Beweglichkeit des Finger ist voll wieder hergestellt und das mit einer recht unblutigen Methode - im Vergleich zu den wahnsinns Zickzackschnitten bei der Totalen Ausräumung der Wuchereien. Und die Röntgenreizbestrahlung habe auch die Knoten verkleinert - würde ich auch empfehlen.

Mein Rat: lass Dich nicht abhalten, wenn Du Bewegungseinschränkungen hast, dies abklären zu lassen.

Noch ein Ratschlag. Das mit Rudern und der Druck auf die Handfläche und die Finger - ob das wirklich sein muss?!?!?

Ich hatte einen Fahrradlenker ohne Gummigriffe, führ damit ein halbes Jahr und an der Stelle, wo der Lenker Kontakt zur Handfläche hatte kamen die ersten Knoten an meiner rechten Hand. Da scheint es einen Zusammenhang zu geben und ich werde einen Teufel tun und da weiter irgendwelchen Druck oder Zerrungen an meiner Hand zulassen.

Rudern werde ich nie mehr ( ausser mal Sonntags für eine Stunde) das erspare ich meiner Hand. Auch Gitarrespielen, Klettern usw. fällt weitgehend aus.

Falls Du Fragen hast, gerne immer.

Liebe Grüsse Helmut



birgitf:
whelmut:
Seit ca 1998 habe ich das Vergnügen ...l...

--- // ---

... Bis jetzt Juni 2012 kamen keine neuen Knoten an der linken Hand,...


Allerdings kommen sein ca. einem halben Jahr auffällige kleine Knotenansätze an der rechten Hand,...


Ich wünsche allen, die auch an dieser "Seuche" leiden alles erdenklich Gute und ein Gutes Händchen bei der Behandlung.


Hallo whelmut,

ich habe mal eine Frage: wurden bei Dir die Knoten mit Perkussive Nadel Faszi.-Tomie (PNF) erfolgreich behandelt? Ich dachte bislang, dass diese Behandlungsmethode nur bei Bindegewebssträngen angewandt wird und horche nun hoffnungsvoll auf. Hintergrund: ich selber habe zwei große Knoten sowie einen Strang in der Handinnenfläche (hat sich nach der OP von zwei schnellenden Fingern gebildet) und bin auf der Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten. Ich bin sportlich sehr aktiv und rudere regelmäßig - und da drücken der Knoten in der Handinnenfläche doch sehr.

Vielen Dank im Voraus.

Viele Grüße von Birgit


Zuletzt bearbeitet am 12.06.12 20:50

13.06.12 08:32
wach 

Administrator

Wieviel bestrahlen?

Man sollte wuchernde Knoten und Knötchen bestrahlen, aber nicht die ganze Hand in der Hoffnung, das viel Bestrahlung viel hilft. Gesundes Gewebe bestrahlen ist sinnlos, hilft auch nicht vorbeugend, sondern schädigt nur das gesunde Gewebe. Also am besten alle Knötchen und ein bißchen drum herum bestrahlen. In der Praxis wird dafür i.a. eine entsprechende abschirmende Maske angefertigt.

Wolfgang

whelmut:
... Nur finde ich es komisch, dass die Radiologin nur Flächen mit max. 4 cm Durchmesser bestrahlen kann - ist wohl ein altes Röntgen Gerät. Ich werde mich da noch mal erkundigen bei der Radiologen-Konurenz.

Die Idee hatte ich auch schon, obs nicht besser wäre, gleich die Ganze Hand in die Strahlen zu halten, denn es wuchert am Kl. finger und mitte Handfläche zurm Ringfinger hin, das passt nicht in eine Bestrahlung. Sollte aber nicht mein Problem sein, da soll sich die Doktorin mal den Kopf zerbrechen.


Zuletzt bearbeitet am 13.06.12 08:38

 1 .. 7 .. 11 12 13 14 15 .. 22
 1 .. 7 .. 11 12 13 14 15 .. 22
können   eigentlich   Erfahrungen   Grüße   kleinen   gemacht   Dupuytren   Wolfgang   Handchirurgen   dupuytrensche-kontraktur   Ringfinger   Nadelfasziotomie   rechten   Handinnenfläche   allerdings   Behandlung   Schmerzen   Schiene   anderen   vielleicht