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Empfehlung für einen Dypuytren Spezialisten in NRW
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05.06.18 20:30
Carls 
Re: Empfehlung für einen Dypuytren Spezialisten in NRW

Dann muss es ja stimmen!

13.06.18 17:00
andy_keys 
Re: Empfehlung für einen Dypuytren Spezialisten in NRW

Hallo,

ich melde mich noch mal kurz vor meinem Urlaub übermorgen.

Ich war heute zur vorerst letzten Bestrahlung beider Hände in Essen.
Danach hatte ich in Duisburg (Helios Johannes Klinikum) einen Erörterungstermin in der Handchirurgie.

Ich bin jetzt etwas deprimiert. Der dortige Oberarzt sagte mir nach einem Blick, dass das noch nichts für eine Operation wäre. Was ich ja zunächst ok fand. Er sprach von Anfangsstadium (was wohl auch zutrifft, wobei ich bei dem rechten kleinen Finger von einer Beeinträchtigung von ca. 20 Grad ausgehe, wovon Prof. Seegenschmiedt auch ausging). Nur bei Schmerzen oder sonstigem, persönlichem Leidensdruck wäre zur Zeit eine OP eventuell indiziert. Ich könnte eigentlich nur abwarten, wie sich das weiter entwickelt. Wenn sich eine Krümmung von 70-90 Grad ergebe, könnte ich mich gerne wieder vorstellen zwecks OP-Termin. Soweit so gut.

Dann erkundigte ich mich nach einer PNF (die dort auch angeboten wird)
Er sagte mir eindeutig, dass in meinem Fall tunlichst davon abzuraten wäre, das wäre ok bei Menschen, für die eine OP aufgrund des Alters oder sonstiger Risiken nicht angezeigt ist bzw wenn es sich um einen klar, abgegrenzten Strang handelt, so hatte ich das zumindest verstanden. Da sich mein Hauptproblem am Grundgelenk des kleinen Fingers befindet und genau dort sich viele Nerven bündeln, wäre das Risiko z.B. das Gefühl am seitlichen , kleinen Finger zu verlieren, zu hoch im Verhältnis zu einem möglichen Nutzen.

Da schwanden meine Hoffnungen doch immens, um eine eventuell in Zukunft anstehenden OP herumzukommen.
Man weiß ja halt gar nicht, wie es weitergeht. Kann in 2-3 Monaten zu einer Krümmung von 70-90 Grad kommen oder auch stoppen. Ich habe schon das Gefühl, dass sich bei mir die Sache seit einiger Zeit in einem Schub befindet und hoffe inständig, dass das bald stoppt.

Ich fahre jetzt erst mal in Urlaub und überlege, ob ich mir nicht auf jeden Fall noch eine 2. Meinung dazu einhole.
Ich hatte aber nicht das Gefühl, dass mir der Handchirurg unbedingt eine OP "aufschwatzen" wollte.

Beste Grüße,

Andreas

13.06.18 17:30
wach 

Administrator

Re: Empfehlung für einen Dypuytren Spezialisten in NRW

Normalerweise wird ab einer Kontraktur von 20-30 Grad operiert, dass man warten soll bis 70-90 Grad erreicht sind, ist eher ungewöhnlich. Eine PNF bei einer Kontraktur im Grundgelenk ist normalerweise kein Problem. Dabei wird ja nicht im Gelenk "rumgestochert", sondern der Strang mehr Richtung Handfläche durchtrennt. Aber das ist allgemein gesehen, den konkreten Fall bei Dir kann nur ein erfahrener Arzt nach Begutachtung Deiner Hand beurteilen. In Duisburg haben wir niemanden für die PNF gelistet, bist Du sicher dass der beratende Arzt viel Erfahrung mit der PNF hat? Also vielleicht doch eine zweite Meinung von einem PNF-Spezialisten?

Mach Dir nicht zu viele Sorgen, genieß Deinen Urlaub und anschließend findet sich sicher ein guter Weg für Dich.

Wolfgang

13.06.18 18:03
Carls 
Re: Empfehlung für einen Dypuytren Spezialisten in NRW

Hier kann ich "wach" nur Recht geben. Die allgemeine Empfehlung für eine offene OP liegt bei 30-40° Streckdefizit. Bei Leidensdruck auch schon früher. Wartet man länger, steigt nur das Risiko/Nutzen-Verhältnis. Ob man eine PNF durchführen lassen will, hängt von der Risikofreudigkeit für ein frühes Rezidiv ab. Ansonsten wäre diese jetzt bei einem Strang in der Hohlhand eine Option mit geringem Risiko.

13.06.18 21:16
argentum 

Re: Empfehlung für einen Dypuytren Spezialisten in NRW

Hallo Andreas,
ich habe das ja alles selbst mitgemacht. Bei der ersten Untersuchung hieß es, eine Operation sei im Anfangsstadium kontraindidziert. Dann, nach der zweiten Bestrahlungsserie in 2016, wurde ebenfalls nicht zu einer OP geraten, "es müsse erst schlimmer werden". Von einer PNF war nie die Rede (vielleicht war man im Raum Hamburg dazu nicht in der Lage, oder es lag tatsächlich an den anatomischen Gegebenheiten).------

Im März 2017 begann dann der "Schub", so will ich es mal ausdrücken" und die Krümmung verstärkte sich allmählich Monat für Monat.. Den Verlauf habe ich hier im Forum bereits geschrieben. Am 12.02.2018 erfolgte dann die sog. "große OP" des Kleinfingers rechte Hand. Erst jetzt (Juni 2018) geht die Schwellung zurück.

Mit dem teuren FixxGlove-Handschuh bin ich nachts gar nicht zurechtgekommen! Das einzige, was mir hilft, ist täglich mehrmals Massage des Kleinfingers mit "Kelofibrase Sandoz", um einer weiteren Krümmung vorzubeugen.

Zuletzt bearbeitet am 13.06.18 21:18

13.06.18 23:33
andy_keys 
Re: Empfehlung für einen Dypuytren Spezialisten in NRW

Ganz herzlichen Dank Euch allen für Eure erneuten Beiträge :-)

Ich denke, ich werde mir eine 2. Meinung holen, besonders bezüglich einer eventuellen PNF.
Ich habe über eine Nachricht hier im Forum einen vielversprechenden Hinweis für Jemanden in Solingen bekommen,
was ja nicht so weit wäre für mich.

Ich versuche da noch morgen schon mal einen Termin zu bekommen, was ja durchaus gerne mal etwas dauern kann.
Und dann werde ich weitersehen.

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit und gute Gesundheit!

Ich werde dann weiter berichten.


Herzliche Grüße,

Andreas

14.06.18 19:13
Carls 
Re: Empfehlung für einen Dypuytren Spezialisten in NRW

Carls:
Hier kann ich "wach" nur Recht geben. Die allgemeine Empfehlung für eine offene OP liegt bei 30-40° Streckdefizit. Bei Leidensdruck auch schon früher. Wartet man länger, steigt nur das Risiko/Nutzen-Verhältnis. Ob man eine PNF durchführen lassen will, hängt von der Risikofreudigkeit für ein frühes Rezidiv ab. Ansonsten wäre diese jetzt bei einem Strang in der Hohlhand eine Option mit geringem Risiko.

Das Geschriebene ist gültig wie die "Newton'schen Axiome"!
Dem kann ich nichts hinzufügen.

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