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Progesteronvermeidende Ernährung
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19.01.08 18:37
ElisabethRieping

nicht registriert

Progesteronvermeidende Ernährung

Ich habe den Morbus Ledderhose seit etwa 20 Jahren und habe seit 2002 Brustkrebs mit Metastasen. Weil ich kaum reale Behandlungsmöglichkeiten mehr habe, habe ich mit einer Progesteronvermeidenden Diät angefangen, weil mir aufgefallen war, dass die meisten Tumormarker bei Brustkrebs progesteronabhängig hergestellt werden. Zum Beipiel CA15-3, CEA, und CA-125.

CEA du CA125, sind daraufhin sofort heruntergegangen und CA15-3 ist immer noch über dem Normalwert. Aber was verschwunden ist, ist mein Morbus Ledderhose. Und zwar am linken Fuß und an der linken Hand, wo man es ja wohl Dupuytrensche Kontraktur nennt. Auf der rechten Seite habe ich an der Hand noch drei kleine Knoten und unter dem rechten Fuß ist noch ein Strang. Sonst ist alles weg.

Ich kann natürlich nicht sagen, ob das wirklich auf die veränderte Ernährung zurückzuführen ist. Aber es würde mich interessieren und ich würde mich freuen, wenn es einmal jemand mit Mobus ledderhose oder DuPuytrenscher Kontraktur versuchen würde und mir über seine Erfahrung eine Rückmeldung schickte. Mit freundlichen Grüssen Elisabeth Rieping

Meine Webseite ist unter meinem Namen und dem Stichwort Brustkrebs leicht im Web zu finden.

20.01.08 12:32
stefan aus hannover

nicht registriert

Re: Progesteronvermeidende Ernährung

hallo Elisabeth,

dein bericht ist sehr interessant. nur in kürze. ich habe mich teils von milch ernährt und werde deinen ansatz mal überprüfen für mich.

VG Stefan
http://www.morbus-dupuytren-sh.de.vu

ps: melde mich wieder

20.01.08 18:16
Elisabeth Rieping

nicht registriert

Re: Progesteronvermeidende Ernährung

Lieber Stefan, das würde mich sehr freuen.

Meine Hauptkrankheit ist ja der Brustkrebs und ich habe die Diät eigentlich wegen einer großen Metastase in der Achselhöhle gemacht, die dabei war meine Armnerven einzumauern. Die ist leider nciht weg, sondern nur kleiner geworden seitdem ich sämtliche Miilchprodukte und Eier vermeide.

Aber immerhin. So brauche ich keine Schmerzmittel ud es geht mir gut. Das Verschwinden der Ledderhoseknoten ist mir deshalb erst gar nicht aufgefallen. Mein Mann hat es entdeckt.

Aber es würde mich sehr interessieren ob dieses Verschwinden ein Zufall ist oder ob die Ledderhoseknoten tatsächlich ohne das Progesteron aus der Milch trächtiger kühe verschwinden. DEshalb vielen Dank für Dein Interesse udn ich werde mcih freuen von Dir zu hören. Ich mache das jetzt seit 3-4 Monaten. Liebe Grüsse Elisabeth Rieping

23.01.08 12:45
Gunzi 
Re: Progesteronvermeidende Ernährung

Hallo Elisabeth

Mit Interesse habe ich Ihren Beitrag gelesen, dass man mit einer progesteronvermeidenden Diät evtl. MD reduzieren kann.
Wie sieht diese Diät aus? Handelt es sich allein um die Vermeidung von Michprodukten und Eiern?
Ich bin Vegetarier und nehme deshalb viele Milchprodukte zu mir. Mein MD ist nicht so stark ausgeprägt und ich konnte ihn durch eine Nadelfaziotomie stark verbessern. Wenn so eine Diät Erfolg heben könnte, würde ich sie auch gern einml ausprobieren.

Viele Grüße Gunzi

23.01.08 22:47
Elisabeth Rieping

nicht registriert

Re: Progesteronvermeidende Ernährung

Hallo Gunzi, ja so ist es ich versuche Eier und alle Molkereiprodukte zu vermeiden. Einfach ist das nicht. Aber ich mache es ja nicht wegen des Morbus Ledderhose, mit dem ich mich eigentlich abgefunden hatte, sondern wegen meiner Krebserkrankung. Und da ist die Motivation natürlich stark.

Aber auf gutartige Tumore scheint die Progesteronvermeidung noch besser zu wirken. Die Nichte einer Bekannten, ein junges Mädchen hat so ihre Fibroadenome in der Brust verloren und brauchte sich nicht operieren lassen.

Meine sehr bösartigen Metatasen sind auch geschrumpft. Aber ich meine, sie sind nicht ganz weg, Nur eben kleiner geworden. Wenn das so bleibt könnte ich mich damit abfinden. Aber bei Brustkrebs mt Metastasen sind die Chancen natürlich gering.

Versuche es doch mal. Gefährlich ist es ja betimmt nicht. Es kann höchstens nicht klappen. Aber wenn sich Deine Knoten zurückziehen ,würde mich das schon interessieren. liebe Grüsse Elisabeth Rieping

24.01.08 08:26
Wolfgang 
Re: Progesteronvermeidende Ernährung

An Elisabeth Rieping: Bei manchen Patienten scheinen Knoten (Dupuytren oder Ledderhose) durch die Einnahme von NAC kleiner zu werden: http://www.dupuytren-online.de/dupuytren_nac.html Die Wirkung geht wohl über TGF Beta, aber ich habe keine Ahnung, ob es bei Krebs einen Effekt hätte. Die Wirkung tritt auch nicht sofort auf, sondern erst nach 2 - 4 Monnaten. Man muss wohl ca 1g pro Tag nehmen, also etwa die doppelte Menge, die für die normale Anwendung empfohlen wird. Manche Patienten haben die Einnahme wegen Nebenwirkungen bald aufgehört, andere hatten keine beobachtet und nehmen es zum Teil schon seit 8 Monaten.

Wolfgang

24.01.08 12:36
TINO

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Re: Progesteronvermeidende Ernährung

hallo wolfgang

mich würde mal interessieren,was über diese art der ernährung bekannt ist ,und ob es bei dupuytren hilft. oder ob es darüber forschung oder ähnliches gibt.

mfg.tino

24.01.08 13:49
Gunzi 
Re: Progesteronvermeidende Ernährung

Hallo Elisabeth! ich werde es mal versuchen. Es wird ja sicher dauern bis man da etwas merkt. Ich probier´s und dann melde ich mich. Dir alles Gute! Gruß Gunzi

24.01.08 15:16
Wolfgang 
Re: Progesteronvermeidende Ernährung

Hallo tino,

von diesem Diätvorschlag habe ich in diesem Forum auch zum ersten Mal gehört. Bei Frau Rieping scheint die Diät eine positive Wirkung auf Dupuytren/Ledderhose zu haben, aber das kann natürlich auch Zufall sein. Über den Zusammenhang zwischen Progesteron und Dupuytren habe ich nicht viel Literatur gefunden, nur z. B.

Hankin FM; Eckenrode J; Louis DS "Oestrogen and progesterone hormone receptors in Dupuytren's disease" Journal of hand surgery (1986) p 463-4. Die Autoren finden in Dupuytrenknoten keinen Hinweis auf Progesteronrezeptoren und vermuten deshalb auch keinen Zusammenhang. Ist aber m.E. nicht sehr aussagekräftig.

Es scheint übrigens in der Brust auch Wucherungen zu geben, die ähnlich wie Dupuytren sind, also kein Krebs (G. Magro et al. "La fibromatosi della mammella: studio clinico, radiologico e patologico di sei casi.; Fibromatosis of the breast: a clinical, radiological and pathological study of 6 cases" Pathologica 94 (2002) p 238-46).

Bezüglich der Wirkung von Progesteron auf Brustkrebs gehen wohl die Meinungen auseinander, manche Studien sehen sogar einen positiven Effekt von natürlichem Progesteron (nicht Progestine!), z. B.

Campagnoli C, Abba C, Ambroggio S, Peris C. "Pregnancy, progesterone and progestins in relation to breast cancer risk" J Steroid Biochem Mol Biol 97 (2005) p 441-50.
The authors review recent findings that show that the production of progesterone during pregnancy and the use of bioidentical progesterone in hormone therapy do not increase breast cancer risk, and can even protect against the development of breast cancer.

R. Kaaks et al. "Serum sex steroids in premenopausal women and breast cancer risk within the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC)" J Natl Cancer Inst 97 (2005) p 755-65.
In this large multicenter study, higher serum progesterone levels were associated with a significant reduction in breast cancer risk.

Andere Studien sehen wieder eine positiven Effekt von Estrogen und Antiprogestin: http://carcin.oxfordjournals.org/cgi/content/full/26/6/1055 . Ist wohl alles nicht so einfach, leider.

Der langen Rede kurzer Sinn: ich habe auch keine Ahnung ob eine progesteronvermeidende Ernährung bei Dupuytren eher schadet oder nützt.

Zulezt noch eine Frage an Elisabeth Rieping: man müsste doch eiegentlich die Kuhmilch durch Sojamilch ersetzen könne, oder? Kaffee oder Müsli ohne Milch ist schwer vorstellbar ...

Wolfgang

Zitat:



hallo wolfgang

mich würde mal interessieren,was über diese art der ernährung bekannt ist ,und ob es bei dupuytren hilft. oder ob es darüber forschung oder ähnliches gibt.

mfg.tino


24.01.08 19:16
Elisabeth Rieping

nicht registriert

Re: Progesteronvermeidende Ernährung

Hallo miteinander, meine Vorstellung von der Wirkung der Progesteronvermeidung ist eigentlich nicht so sehr, dass das Progesteron auf die Tumorzellen direkt wirkt, sonder auf die Natürlichen Killerzellen, die die Tumorzellen normalerweise in Schach halten.

Progesteron und Cortison können diese Zellen irgendwie inaktivieren und dann können sich alle möglichen gut und bösartigen Tumorzellen vermehren. Cortisol macht das normalerweise und während der Schwangerschaft macht das das Progeseron, um den Embryo vor der Immunabwehr der Mutter zu schützen. Wenn wir jetzt zuviel Progesteron in der Nahrung haben, wird die Immunabwehr ausgeschaltet und alle möglichen Tumorzellen können sich ungestört ausbreiten.

Was haltet ihr davon?

Hier habe ich das mit Literaturangaben formuliert: http://www.erieping.de/english.htm

Mit freundlichen Grüssen und Dank für Euer Interesse Elisabeth Rieping

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