| Erfahrungen mit Handchirurgen |
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16.02.10 15:11
Harald.Ernst  Moderator

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Re: Erfahrungen mit Handchirurgen
Zitat:
Ich bin im letzten Jahr zweimal an meiner linken Hand operiert mit dem Erfolg, dass ich sie nur noch eingeschränkt benutzen kann. Die OP erfolgte am Mittelfinger und am kleinen Finger. Der Mittelfinger, der früher nur dick geschwollen und nicht krumm war, ist jetzt krumm. Der kleine Finger hat die Form eines "Ringelschwänzchens". Der in der >Mitte zwischen beiden Fingern liegende Ringfinger will sich nicht mehr biegen lassen. Ich habe jeden Tag Ergo-Therapie bei einer Handtherapeutin. Gegen die Schmerzen hatte ich zunächst Iboprofen. Hierauf habe ich aber eine Allergie entwickelt. Irgendwie weiß ich nicht mehr so richtig weiter und der Handchirurg kann mir auch keine richtige Alternative bieten. Ich bin im PLZ-Bez. 2. Vielleicht kann mir ja jemand einen Rat geben.
Hallo Annelote.Habe deine Zeilen eben gelesen.Schade, das es bei dir so gelaufen ist. Auch ich hatte die Probleme in der rechten Hand.Nach der dritten OP war mein Mittelfinger dann auch krumm, obwohl keine Stränge vorhanden waren.Die Ärzte sagten mir, das es eine Irritation des Gewebe wäre, und nach einiger Zeit vorübergeht. Eine Röngtenaufname nach Monaten zeigte, das im Mittelgelenk eine Infektion dieses zerstört hatte, mit der Folge, das der Mittelfinger jetzt steif ist. Den rat, de ich dir geben kann....mach deine Behandlungen weiter, und stell dich einfach noch mal bei einem anderen Handchirurgen vor! Alles gute!
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19.02.10 15:17
tenekainnicht registriert
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Re: Erfahrungen mit Handchirurgen
Hallo Annelotte.... ich habe mich 2 mal in Rotenburg/Wümme im Diakoniekrankenhaus operieren lassen und war sehr zufrieden. Haben eine spezielle Handchirurgie.
Karin
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22.02.10 11:28
GeradeFingernicht registriert
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Re: Erfahrungen mit Handchirurgen
Re: Erfahrungen mit Handchirurgen
mach einen Termin bei Dr. Lenze, der kann vielleicht noch was retten. Unten meine Erfahrungen vom Januar
ich hatte am 29.1.2010, also vor vier Tagen meinen Nadelafasciotomie-Termin in der Bielefelder Praxis von Fr. Lenze und Dr. Frank. Mein Mittel, Ring- und kleiner Finger waren total krumm. Dr. Lenze klärte mich nochmal ausführlich auf und begann mit 20 Spritzen in die Hand um 10 Uhr. Um 10.30 waren die Finger wieder fast gerade, der kleine Finger wird wohl nochmal 'ne Nachbehandlung brauchen, weil die Krümmung doch sehr stark war. Aber auch so ist es klasse. Ich bekam Verband, ne Schiene und Antiobiotika für zwei Tage und Schmerztabletten verschrieben. Tags darauf, Samstag, habe ich den Verband und Schiene abgenommen und wieder geduscht. Heute Dienstag schmerzt die Hand zwar noch aufgrund der kleinen "Löcher", in die die Nadeln geschoben wurden, aber kein Problem. Das Ergebnis ist großartig, kann wieder normal "die Hand geben" und all das, was man mit krummen Fingern nicht machen kann (normale Handschuhe anziehen z.B.). Großes Lob und 1000 Dank an Dr. Lenze. Die Anfahrt aus Hamburg hat sich gelohnt. Bin wegen des Schneechaos am Vorabend angereist und habe ganz in der Nähe der Praxis in der Cheruskerstraße eine günstige Übernachtung im Classic-Hotel Wiebracht gebucht und konnte mich morgens ganz entspannt zur Praxis begeben. Dies nur als Tipp für andere Auswärtige wie mich.
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22.04.10 22:11
t.m.krueger
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Re: Erfahrungen mit Handchirurgen und der Nachsorge/Fingerschienen/Physiotherapie/Berlin
Ich bin gestern nachmittag von Dr. Michael Lehnert, Berlin operiert worden bzw. er hat eine Nadelfasziotomie vorgenommen. Mein Fall ist eine Mischung aus Gelenkkapselverhärtung und Dupuytrenscher Kontraktur im Stadium 1, rechter Ringfinger, der vor einem Jahr durch einen Sturz ausgelöst wurde. Der Eingriff wurde unter örtlicher Narkose verbunden mit kurzer Schlummer-Narkose durchgeführt, ich bin für eine Viertelstunde vollkommen weggewesen und habe nichts mitbekommen. Zusätzlich zur Nadelfasziotomie war daher noch ein kleiner Schnitt notwendig, um tiefer an das Gelenk zu kommen. Heute war ich zum Verbandswechsel und Begutachtung in der Praxis, die OP ist offensichtlich sehr gut verlaufen. Der Finger ist wieder gestreckt. Ich trage nur noch ein Pflaster und ein Tape-Band auf dem Finger- und Handrücken, das die Streckung leicht unterstützt. Jetzt sind Finger-Streckschiene (10 -20 Minuten am Tag) und nachts eine Streckschiene notwendig, um den Finger wieder an die Streckung zu gewöhnen. Dr. Lehnert hatte mir den Fixxglove empfohlen. Ich hatte zunächst nur eine maßgefertigte Nachtlager-Fingerschiene in einem Orthopädsichen Fachbetrieb bekommen. (Kunststoffmaterial wird erhitzt, angepasst und beim Erkalten verfestigt es sich) Diese Handschiene ist sehr sperrig, unbequem, "unhandlich" und hässlich. Ich bekam heute den Fixxglove in der Praxis nahen Ortho-Geschäft (MEVIVA, Stuttgarter Platz 1/ Wilmersdorfer Str. 66a) Großartiges Teil aus weichem Leder mit einer Aluschiene auf dem Fingerrücken.
Ich bin mit Herrn Dr. Lehnert außerordentlich zufrieden. Außerordentlich gute und kompetente Beratung und ein gutes nettes Team. Er wurde mir von mehreren Fachärzten und Physiotherapeuten als Handchirurg empfohlen. Seine Diagnose nach MRT und persönlicher Anschauung hat sich durch die OP bestätigt.
Er machte mich auch auf diese "sehr gute" Website aufmerksam.
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21.11.10 14:01
SophieSchroll
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Re: Erfahrungen mit Handchirurgen
An alle Betroffenen, vor neun Jahren musste ich vier Finger der rechten Hand wegen der Dupuytren'schen Krankheit operieren lassen. Das bedeutete zehn Tage Krankenhausaufenthalt, acht Wochen bis die Hand wieder normal gebraucht werden konnte und vier Wochen Krankschreibung. Außerdem war die ganze Prozedur sehr schmerzhaft, besonders die anschließende Krankengymnastik, da die Wunden nicht so schnell heilen konnten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich an dem fünften Finger der rechten Hand eine Neuerkrankung und außerdem an einem Finger ein Rezidiv mit Narbenwucherung. Vor etwa zwei Jahren stieß ich durch eine Annonce im "Berliner Tagesspiegel" auf die Ärzte Dr. Lenze und Dr. Frank in Bielefeld, die eine völlig andere Methode beschrieben, nämlich die "Perkutane Nadelfasciotomoe". So einleuchtend wie diese Methode schien, so erstaunt war ich, davon noch nie gehört zu haben. Auch Ärzte im Bekanntenkreis mussten passen. Da mir aber eine erneute OP als Schreckgespenst vor Augen stand, ließ ich mich von Herrn Dr. Lenze in Bielefeld beraten und fasste sofort zu ihm und auch zu der oben genannten Methode Vertrauen. Vor vier Wochen ließ ich den Eingriff vornehmen und bin begeistert, wie unkompliziert das war. Der vorher noch nicht operierte Finger ist nun völlig gerade und konnte nach 4-5 Tagen in voller Funktionstüchtigkeit benutzt werden. An dem vom Rezidiv betroffenen Finger musste wegen der Narbenwucherung eine Hauttransplantation vorgenommen und für 14 Tage eine Gipsschiene getragen werden. Auch dieser Finger ist wieder fast gerade und das verpflanzte Hautstück sehr gut eingeheilt wie auch die Narbe an der entnommenen Hautstelle am Unterarm. Ich hatte keine Schmerzen und nahm nach dem Eingriff eine einzige Schmerztablette. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich mich in dieser Praxis ausgesprochen gut aufgehoben gefühlt habe und im Frühjahr einen neu erkrankten Finger der linken Hand auch dort behandeln lassen werde. Es kommt mir immer noch wie ein Wunder vor, ohne den langwierigen OP-Prozess ausgekommen zu sein. Mir ist völlig unverständlich, warum diese Methode bislang so wenig Verbreitung gefunden hat. Durch meine Erfahrung kann ich sie und die Praxis in Bielefeld nur wärmstens empfehlen.
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09.12.10 14:00
ulli1942
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Re: Erfahrungen mit Handchirurgen
Vollkommen schmerzfrei(nur örtliche Betäubung ohne Narkose)und innerhalb von 6 Minuten,hat mich Herr Dr.med W.Lenze Normanenstr.4 33647 Bielefeld Tel.0521/444555 von meiner Dupuytrenschen Kontraktion im Handbereich durch die Nadelmethode (PNF-Perkutane Nadelfasciotomie) befreit und mir verlorene Lebensqualität zurückgegeben. Ulrich Bruckner
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09.12.10 23:37
mandinguo
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Re: Erfahrungen mit Handchirurgen
Hallo nach Deutschland,
ich lese von positiven Erfahrungsberichten über die Nadelfasziotomie, bin betroffen, lebe aber in Österreich und stehe vor der Frage, wo ich mich behandeln lassen kann.
Leider erhalte ich hier nur wirklich wenig - eigentlich keine - Informationen über Chirurgen, die sich in dieser Behandlungsform auskennen. Üblicherweise wird Dupuytren in Österreich nur operativ behandelt.
Da ich im Internet recherchiere und selbst Franzose bin und daher weiß, dass es in Frankreich und Deutschland problemlos Chirurgen zu finden gibt stelle ich nun die Frage, ob jemand einen Tip für mich hat. Vielleicht kennt sich auch jemand aus und weiß, was ein privat-ärztlicher Eingriff finanziell ausmacht...!? Ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken, den Eingriff außerhalb von Österreich machen zu lassen und werde mich erkundigen, ob die Krankenkasse innerhalb der EU Kosten übernimmt.
Über Ratschläge wäre ich sehr dankbar.
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10.12.10 07:53
wach  Administrator
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Nadelfasziotomie in Österreich
Da hilft vermutlich nur bei Handchirurgen nachfragen. Die Franzosen nennen auf ihrer web site niemanden aus Österreich, aber das heißt natürlich nicht, dass es keinen gibt, der das kann und macht. Auf dem Kongress DGH 2010 in Nürnberg hat Primarius Wolfgang Hintringer aus Koneuburg vorgetragen, allerdings nicht über Dupuytren. Vielleicht kann er trotzdem zumindest weiter helfen http://www.hintringer.at/. Ansonsten ist München ja auch erreicchbar, oder?
Wolfgang
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10.12.10 09:55
mandinguo
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Re: Erfahrungen mit Handchirurgen
Hallo Wolfgang, habe mich sehr über Deine Nachricht gefreut und werde mit Dr. Hintringer Kontakt aufnehmen.
Vielen Dank und liebe Grüße aus dem verschneiten Niederösterreich.
Yann
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